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Ängste überwinden: Wie Massagen helfen können

Für viele stellt eine Massagetherapie pure Entspannung und somit ein bewährtes Mittel gegen Stress dar. Doch die Vorteile von Massagen reichen weit über den Abbau von Stress hinaus. Studien zufolge haben Massagen positive Auswirkungen auf viele gesundheitliche Aspekte: Von Ischiasschmerzen und Schlafapnoe bis hin zu Tinnitus und Herzerkrankungen. In diesem Artikel möchten wir uns damit beschäftigen, ob man auch Angst zu dieser langen List hinzufügen kann? Kurz gesagt: Können durch Massagen bestimmte Ängste überwunden werden?

  1. 1. Massage-Therapie
  2. 2. Kognitive Verhaltenstherapie
  3. 3. Selbsthilfegruppe
  4. 4. Tägliches Stressmanagement
  5. 5. Akupunktur
  6. 6. Yoga
  7. 7. Starten Sie heute noch 

Zu einer generalisierten Angststörung gehört jedoch mehr, als das gelegentliche Gefühl ängstlich zu sein. Grundsätzlich treten die Symptome bei den Betroffenen nach und nach im laufe der Zeit immer mehr auf. Was die Verteilung dieser Erkrankung auf das Geschlecht betrifft, leiden Frauen doppelt so oft unter generalisierter Angststörung als Männer. Generalisierte Angststörungen können sich in jedem Alter, trotzdem meist im Kindes- oder mittleren Alter, manifestieren. Zu den häufigsten Risikofaktoren gehören nach Angaben des amerikanischen National Institute of Mental Health die folgenden:

  1. – Schüchternheit in der Kindheit
  2. – Armut
  3. – Geschieden oder verwitwet zu sein
  4. – Belastende Lebensereignisse, wie z.B. Verlust eines Familienmitglieds oder Trauma
  5. – Das Vorkommen von Angststörungen oder anderen psychischen Störungen in der Verwandschaft
  6. – Erhöhter Cortisolspiegel (Stresshormon)

Menschen mit Ängsten sorgen sich übermäßig und dauerhaft um viele Dinge, wie z.B. Geld, Gesundheit, Familie, Arbeit. In der Regel wird es diagnostiziert, wenn eine Person berichtet, dass sie im Alltag mehr mit Sorgen als mit anderen Dingen beschäftigt ist. Zu den häufigsten Symptomen zählen u.a.:

  1. – Innerliche Unruhen oder Nervösität
  2. – Leichte Ermüdbarkeit
  3. – Konzentrationsschwierigkeiten
  4. – Reizbarkeit
  5. – Muskelverspannungen
  6. – Schlafprobleme

Angstsymptomen können leicht bis lähmend wirken und die Betroffenen daran hindern, sein soziales Umfeld zu pflegen, sich beruflich weiterzuentwickeln, zu reisen oder neu Erfahrungen zu machen.

1. Ängste überwinden: Massage-Therapie

Angst wird oft durch kognitive Verhaltenstherapie, Medikamente oder einer Kombination aus beidem behandelt. Zunehmend werden aber auch alternative Therapien, zur Behandlung von Angstzuständen, in Betracht gezogen. Die Massage ist eine davon.

Laut dem amerikanischen Mayo-Clinic kann eine 60-minütige Massage das Stresshormon Cortisol bereits nach einer Sitzung, um bis zu 30 Prozent senken. Eine Studie, die in der Fachzeitschrift Depression and Anxiety veröffentlicht wurde ergab, dass Teilnehmer die 12 Wochen lang eine regelmäßige Massage erhielten, eine 50-prozentige Verringerung der Angstsymptome hatten. Die Vorteile waren nicht von kurzer Dauer. Sogar 26 Wochen nach Beendigung der Therapie hielt die Symptomreduktion bei 50% der Beteiligten an.

Neben der beruhigenden Wirkung kann die Massagetherapie helfen Angstsymptome wie Muskelverspannungen und Schlafstörungen zu lindern. Am besten versucht man den Termin mit einem klaren Verstand wahrzunehmen um sich dementsprechend mehr auf die Gegenwart zu fokussieren.

Visualisierungstechniken können als Vorbereitung für die Massage helfen. Stellen Sie sich vor, Sie seien völlig entspannt und befinden sich an einem schönen Ort. Konzentrieren Sie sich auf die Bereiche Ihres Körpers, an denen massiert wird und stellen sich das freisetzen der Toxine bildlich vor.

Und denken Sie daran: Trotzdem, dass Sie von der Massage womöglich einen sofortigen Nutzen erfahren werden, sind höchstwahrscheinlich mehrere Sitzungen nötig, um einen dauerhafte Linderung Ihrer Angstsymptomen zu bewirken.

2. Ängste überwinden: Kognitive Verhaltenstherapie

Obwohl eine Massagetherapie die angenehmste Behandlungsmethode zur Angstüberwindung sein mag, kann es sein, dass Ihr Arzt weitere Methoden empfehlen wird.

Die kognitive Verhaltenstherapie ist eine Art der Psychotherapie, die Ihnen hilft, verschiedene Arten des Denkens und Verhaltens zu erlernen. Ziel dahinter ist es, dass man lernt auf angstauslösende Situationen neu zu reagieren. Ein Teil Ihres Behandlungsplans kann eine Expositionstherapie sein, welche Sie befähigt die Konfrontation mit ängstlichen Situationen vorherzusehen.

3. Selbsthilfegruppen

Selbsthilfegruppen ermöglichen es den Teilnehmern sich über ihre Gefühle und Probleme auszutauschen und von den Erfahrungen der anderen zu lernen. Online-Supportgruppen können ebenfalls hilfreich sein. Allerdings sollten Sie vorsichtig mit Online-Foren umgehen. Hier empfiehlt es sich nach Gruppen zu suchen, die von einem lizenzierten Therapeuten moderiert werden.

 4. Ängste überwinden: Tägliches Stressmanagement

Sich gesund zu ernähren, regelmäßig zu trainieren, sowie die Vermeidung von Koffein, übermäßigen Alkoholkonsum und Drogen, wird empfohlen. Auch bestimmte Erkältungsmedikamente können die Angstsymptome verschlimmern. Deshalb fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker, bevor Sie etwas Neues einnehmen.

Wenn andere Behandlungen versagen werden Medikamente häufig in Verbindung mit einer kognitiven Verhaltenstherapie eingesetzt. Hier werden dann häufig Antidepressiva und Betablocker verschrieben, um die Angstzustände zu behandeln.

5. Ängste Überwinden: Akupunktur

Laut eines Berichts der Fachzeitschrift Medical Acupuncture, wurde in mehreren Studien nachgewiesen, dass Akupunktur in der Behandlung von Angst sehr vielversprechende Ergebnisse erzielt hat. Einer dieser Studien zufolge kann Akupunktur dem Körper helfen, die Kampf- oder Fluchtreaktion, was eine Schlüsselkomponente der Angststörung ist, zu regulieren.

6. Ängste überwinden: Yoga

Yoga gewinnt als Therapiemethode gegen Angst zunehmend an Bedeutung. Eine deutsche Umfrage ergab eine 30-prozentige Reduktion der Angstsymptome nachdem die Teilnehmer drei Monate lang zwei Yoga-Kurse pro Woche besucht hatten. Forscher vermuten, dass die Kombination aus körperlicher Aktivität und meditativem Yoga, entgegen der Angstzustände wirkt. Yoga-Übungen für zuhause sind oftmals der perfekte Einstieg für Neulinge.

7. Starten Sie heute noch

Sorgen müssen nicht Ihr Leben bestimmen. Reduzieren Sie ihre Angst durch eine Massage noch heute und buchen Sie sich diese noch heute zu sich nach Hause. Vergessen Sie nicht, sich von Ihrem Arzt über andere Therapien, die für Sie geeignet sein könnten, beraten zu lassen.