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Autogenes Training – Anleitung zur Tiefenentspannung

 

Autogenes Training und progressive Muskelentspannung sind Methoden, um Tiefenentspannung zu erreichen. Klassische Anwendungsgebiete sind Schlafstörungen, innere Unruhe, Konzentrationsstörungen und Prüfungsangst. Bei Angststörungen ist neben einer Therapie die progressive Muskelentspannung das Mittel der Wahl. Erhalten Sie in diesem Artikel eine Autogenes Training Anleitung.

Autogenes Training wird mittlerweile auch zum Sprachenlernen eingesetzt, da das Gehirn im tief entspanntem Zustand größere Mengen an Vokabeln abspeichern kann.

Im medizinischen Bereich gilt es als unterstützende Behandlung, wird aber nicht als Therapie angewendet. Zu den Krankheiten, die durch Stress entstehen oder sich dadurch verschlimmern, zählen Bluthochdruck, Migräne und Magengeschwüre. Autogenes Training wird auch präventiv eingesetzt.

 

  1. Anleitung für die ersten praktischen Übungen
  2. Anleitung erste Übung
  3. Anleitung zweite Übung
  4. Anleitung dritte Übung
  5. Anleitung zum Wechsel zwischen An- und Entspannung
  6. Eustress ist willkommen

Autogenes Training, Anleitung für die ersten praktischen Übungen

Grundlage des Autogenen Trainings ist die Erkenntnis, dass mithilfe von Autosuggestion Entspannungszustände des Gehirns und der Organe herbeigeführt werden. Die progressive Muskelentspannung arbeitet nur mit der Muskulatur. Progressive Muskelentspannung und Autogenes Training sind mittlerweile von den Krankenkassen anerkannte Methoden. Progressive Muskelentspannung führt zu einem guten Körpergefühl, aber verbesserte Lernprozesse im Gehirn kann das Autogene Training besser erfüllen. Die nachfolgenden Übungen können Sie als Autogenes Training Anleitung für sich selbst benutzen.

Autogenes Training, Anleitung erste Übung

Eine wirksame Übung ist, sich vorzustellen, dass man den Körper von innen mit Farbe ausmalt. Diese Übung erfolgt zunächst unter Anleitung eines Trainers. Der Patient sucht sich eine Farbe aus und trägt sie auf einen imaginären Pinsel auf. Damit beginnt er bei den Zehen und stellt sich vor, sich von innen auszumalen, bis er schließlich am Kopf angekommen ist. Diese Übung hilft, sich gedanklich zu fokussieren. Die progressive Muskelentspannung arbeitet mit ähnlichen Übungen.

Autogenes Training, Anleitung zweite Übung

Für diese Übungen werden individuelle Wortverbindungen erlernt: Innerliche Ruhe, körperliche Schwere, angenehme Wärme. Der Trainer spricht diese Suggestionen immer wieder aus, während der Patient versucht sich zu entspannen. Durch das Wiederholen werden die Worte vom Unbewussten aufgenommen und später erinnert.

Autogenes Training, Anleitung dritte Übung

Bewusstes Ein- und Ausatmen ist eminent wichtig für Autogenes Training. Anleitung dafür erhält man durch seinen Trainer. Diese Atemübungen sind für viele etwas ganz Neues, denn das Atmen erfolgt unbewusst und fällt einem sonst nur auf, wenn es in irgendeiner Weise gestört ist. Beim Autogenen Training erspürt man zunächst Sonnengeflecht und atmet in es hinein. Um ein Gefühl für die richtige Atmung zu bekommen.

Autogenes Training, Anleitung zum Wechsel zwischen An- und Entspannung

Sehr wichtig ist es auch, nach dem Autogenen Training aus dem Entspannungszustand wieder zurückzukommen. Darauf achtet ein guter Trainer für Autogenes Training. Anleitung, die Entspannung aus dem tiefenentspannten Zustand in den Alltag mitzunehmen, erhält man von seinem Trainer. Nach jeder Übung werden die Arme gestreckt, die Augen geöffnet und schon fühlt man sich wie neu geboren.

Eustress ist willkommen

Zusammengefasst lässt sich sagen, dass Entspannungstechniken helfen, Disstress (schlechten Stress) in Eustress (guten Stress) zu verwandeln. Eustress entsteht durch das positive Gefühl, Leistungen erbringen zu wollen und zu können. Wer Eustress statt Disstress bei sich selbst wahrnimmt, fühlt sich gut und nicht gestresst, denn Eustress lässt Adrenalin fließen.