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Was ist eine Deep Tissue Massage?

Es existieren eine Vielzahl verschiedener Massagearten, für die es ebenso viele verschiedene Anwendungsbereichen gibt. Eine Deep Tissue Massage (deutsch Tiefenmassage) hilft, Blockaden und Verspannungen im tiefliegenden Gewebe zu lösen. Bei einer traditionellen Thai Massage geht es beispielsweise darum, Verspannungen im Körper zu lindern. Dabei werden, aus dem Yoga entnommene Streck- und Dehungspositinen sowie Druckmassagen, verwendet. Bei einer schwedischen Massage zielen Massagetherapeuten darauf ab, den Kreislauf im Blut- und Lymphsystem zu fördern, indem die oberflächliche Muskulatur massiert wird. Aber was erwartet Sie bei einer Deep Tissue Massage und wann genau wird sie angewendet?

 

  1. Ablauf einer Deep Tissue Massage
  2. Deep Tissue Massage: Wirkung 
  3. Für welche Erkrankungen ist die Massage gut

Ablauf einer Deep Tissue Massage

Die Deep Tissue Massage wird auch als Tiefengewebsmassage bezeichnet. Sie zielt auf die Lockerung des tiefer liegenden Gewebes ab, indem sich der Massagetherapeut blockierten Stellen und Problemzonen widmet. Vorwiegend wird hierbei mit Druck gearbeitet. Eine Wellnessmassage wirkt im Vergleich wie eine Streicheleinheit. Doch ohne den Druck erreicht der Massagetherapeut das tiefliegende Gewebe nicht. Weitere typische Methoden sind Dehnungen und feste Strichbewegungen, die den Muskelsträngen folgen. Um das gereizte Gewebe zu lockern, wird außerdem mit punktuellem Fingerdruck gearbeitet. Deep Tissue Massagen werden häufig im Rahmen von Sportmassagen vollzogen, da die Behandlung der Faszien (faserige, feste Gewebeschichten) dem Heilungsprozess nach Verletzungen dient.

Deep Tissue Massage: Wirkung

Die Deep Tissue Massage wird zur Behandlung von chronischen, sowie von verletzungsbedingten Schmerzen eingesetzt. Bei chronischen Schmerzen werden Gewebeschichten wie Faszie und anderes Stützgewebe massiert, aus denen sich die Muskeln und Gelenke zusammensetzen. Dies führt dazu, dass sich verspannte Muskeln im Nacken, Rücken sowie in den Schultern und Beinen, lösen. Während der Massage werden ebenfalls Glückshormone, wie Oxytocin und Serotonin, freigesetzt. Dadurch wird Stress abgebaut und eine tiefe Entspannung gefördert.

Weiterhin wird die Tiefenmassage bei Schmerzen, die auf Verletzungen zurückzuführen sind, angewendet. Denn oft entstehen, als Folge einer Operation, Verwachsungen im Gewebe. Auch wulstförmige Verhärtungen werden durch die Tiefenmassage behandelt. Hier hilft das starke Drücken der Massageart, um Verhärtungen im Narbenbereich zu lösen. Dies baut auch Schmerzen ab, denn solche Narben- und Muskelverhärtungen stören den Kreislauf und verursachen Entzündungen sowie Bewegungsprobleme.

Bei welchen Erkrankungen ist die Massage geeignet

Deep Tissue Massagen sind bei den folgenden Erkrankungen und Beschwerden von Vorteil:

Angststörungen und Depression: Wie bereits erwähnt, werden bei der Tiefenmassage Glückshormonen ausgeschüttet, was Stress abbaut. Menschen die an einer Angststörung oder Depression leiden, können somit von einer Behandlung profitieren und ihre Ängste überwinden.

Arthritis (Gelenkentzündung): Massagen regen die Durchblutung an. Ferner werden Spannungen sowie Schmerzen im Bindegewebe, um die Gelenke, gelöst.

Achtung bei Schwangerschaft: Deep Tissue Massagen werden während der Schwangerschaft nicht empfohlen, schon gar nicht vor dem Ende des ersten Trimesters. In Ausnahmefällen befürworten Massageexperten sanftere Varianten von Deep Tissue Massagen, um bspw. Rückenschmerzen zu lindern.

Wie bei allen Erkrankungen sollte man im Voraus die Behandlung mit einem Arzt abstimmen.