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Expertenspecial: Schwangerschaftsmassage

Wohltuende Massagen sind Balsam für Körper und Seele. Weil der weibliche Körper in der Schwangerschaft Schwerstarbeit leistet, tut dem Körper in dieser Zeit eine Massage besonders gut. Sowohl körperlich als auch psychisch hat eine gute Schwangerschaftsmassage einen positiven Einfluss und folglich können bestimmte Beschwerden ganz gezielt gelindert werden.  Aufgrund dessen, dass je nach Schwangerschaftswoche unterschiedliche Liegepositionen sowie Bereiche des Körpers zu beachten sind, ist es aüßerst wichtig, dass der Massagetherapeut umfangreich auf diesem Gebiet geschult ist. Wir haben deshalb einige Experten gefragt, was es zu beachten gibt, welche werdenden Mütter sich massieren lassen dürfen und was Schwangerschaftsmassagen bewirken.

Folgende Fragen haben wir den Experten gestellt:

Expertenspecial Schwangerschhaftsmassage

Was bewirkt eine gute Schwangerschaftsmassage?

Generell gibt es keine bestimmte Methode, die Schwangerschaftsmassage heißt. Diese besteht in der Regel aus einer sogenannten klassischen Massage oder wahlweise auch aus einer anderen Technik. Je nach Ausbildung ergänzt man die gewählte Grundmethode dann mit weiteren Elementen wie beispielsweise der manuellen Lymphdrainage, der Reflexzonenmassage oder der Lomi Lomi Massage (traditionelle hawaiianische Massage mit fließenden Bewegungen). Grundsätzlich ist es sehr wichtig, dass die Massage den individuellen Bedürfnissen der Schwangeren angepasst wird. Dies wird beispielsweise durch eine bequeme Liegeposition auf einer speziellen Schwangerschaftsliege oder der Positionierung in der Seitenlage gewährleistet.


Eine Schwangerschaftsmassage wirkt entspannend auf Körper und Psyche der Schwangeren und des Kinds.


Achtsame Berührungen und gezielte Griffe lassen die werdende Mutter entspannen, wodurch folglich muskuläre Verspannungen gelöst werden. Eine gute Schwangerschaftsmassage wirkt sich positiv auf den Zellstoffwechsel, die Haut sowie das Bindegewebe aus. Genauer löst sie Verklebungen und Narben, senkt den Blutdruck und die Herzfrequenz, beschleunigt das Lymphsystem und wirkt sich positiv auf die generelle Schmerzlinderung aus. Eine gute Massage kann ebenfalls einen positiven Einfluss auf das vegetative Nervensystem haben und anregend jegliche Organe wirken. Neben der körperlichen Komponente wirkt eine Schwangerschaftsmassage natürlich auch entspannend auf die Psyche und kann maßgeblich zur Stressreduzierung beitragen. Durch die damit einhergehende Freisetzung von Serotonin können zudem Depressionen entgegengewirkt werden. Für mich als Massagetherapeutin war es eine gute Schwangerschaftsmassage, wenn meine Kundin mich freudig anstrahlt und ihr meine Massage gefallen hat. Denn was der Mutter gut tut, ist auch gut fürs Kind.”

Iris Fröhlich, dipl. Masseurin

Seit fast zehn Jahren ist sie Masseurin, seit drei Jahren auf Massagen für Frauen spezialisiert. Die Arbeit mit werdenden Müttern bereitet ihr große Freude, vor allem seitdem sie selbst Mutter einer Tochter geworden ist. Diese persönlichen Erfahrungen fließen als wertvolle Ergänzung mit in ihre Massagetherapie. koerperundgeistzueri.ch

Welchen Belastungen wirkt die Massage konkret entgegen?

Massagen haben zunächst eine sehr beruhigende Wirkung auf Körper und Seele. Vor allem im anstrengenden Prozess einer Schwangerschaft, ist es wichtig sich zu entspannen. Die vielen körperlichen Veränderungen führen meist im Rücken- und Bauchbereich zu Spannungen. Das durch die Schwangerschaft weicher werdende Bindegewebe verstärkt die Spannungsgefühle im Bauch sowie die Rückenschmerzen. Eine gute Massage kann diesen Beschwerden konkret entgegenwirken. Besonders in den späteren Schwangerschaftsmonaten kann es durch die zunehmende Größe des Ungeborenen zudem zu Atemproblemen und Schmerzen im Brustkorb kommen. Mit den richtigen Bewegungen und Griffen kann man diese lindern und der Frau zu einer tieferen Atmung verhelfen. Hierfür wird gezielt die Muskulatur zwischen den Rippen behandelt. Auch das Zwerchfell und der Brustwirbelbereich können durch bestimmte Griffe entlastet werden. Der Massagetherapeut kann im Rahmen der Massage auch eine Anleitung zum Atmen geben, um diese zu regulieren und zu vertiefen.


Den körperlichen Belastungen in Bauch, Rücken, Kreuzbein und Brustkorb kann eine Massage gezielt entgegenwirken. Entspannung und Beruhigung für die Schwangere stehen dabei immer im Vordergrund.

 


„Wichtig ist, dass man auf Komplikationen in der Schwangerschaft, wie beispielsweise Frühwehen, achtet. Besonders im Bauch- und im Kreuzbereich sollte man deshalb nicht zu stark massieren. Haltende Techniken, wie das Halten der Füße oder das Auflegen der Hand auf das Kreuzbein sind in erster Linie auf Beruhigung und Entspannung ausgerichtet und eignen sich daher in solchen Fällen am besten. Der Körper sollte also nicht zu stark mobilisiert werden, da sonst bei Frühwehen die Kontraktionen noch verstärkt werden könnten. Besonders dann, wenn Bindungsstörungen vorhanden sind, ist es empfehlenswert auch das Ungeborene in die Massage mit einzubeziehen. Dazu kann die Mutter zum Beispiel die Hand auf den Bauch legen. Da Schwangerschaftsmassagen stets sehr individuell und auch sehr persönlich sind, ist eine vertrauliche Bindung zum behandelnden Massagetherapeuten essentiell.“

Sophia Kafkoulas, Heilpraktikerin

Die Heilpraktikerin und Mutter arbeitet als Spezialistin in der Praxis von Bernd Michel in München, welche Therapien im Bereich der chinesischen Medizin (TCM) und Psychosomatik anbietet. Sophia Kafkoulas ist im Bereich der Gynäkologie, des Kinderwunsches und der Schwangerenbetreuung spezialisiert. michel-tcm.de/sophia-kafkoulas

Welche Massage für Schwangere ist die Richtige?

“Essentiell bei der Auswahl der geeigneten Massageform ist zunächst die Qualifikation des Massagetherapeuten. Sogar erfahrene Physiotherapeuten schrecken oft bei Behandlungsanfragen von Schwangeren zurück, da hierfür eine spezielle Ausbildung erforderlich ist. Fragen Sie den Masseur daher, wie umfangreich er geschult ist. Ein paar Wochenend-Crashkurse reichen als Qualifikation selbstredend nicht aus. Hat man einen erfahrenen und geschulten Massagetherapeuten gefunden, ist im Grunde fast jede Form der Massage möglich. Wichtig ist weniger die Art der Massage, als vielmehr das Wissen des Massagetherapeuten, inwiefern er bestimmte Griffe abwandeln muss und welche Körperbereiche er auslassen sollte.


Die Massageform sollte immer individuell auf die Schwangere angepasst sein. Beliebte Formen sind oft die Lomi Lomi Massage Ayurveda Massage, Lymphdrainage-Streichungen oder Reflexzonenmassagen.


So sollten etwa die Fußknöchel nicht massiert werden, da sich hier Reflexpunkte für die Gebärmutter befinden. Das Gleiche gilt für die Bindegewebsmassage im Bereich des Kreuzbeins. Die hier vorliegenden Nervenpunkte sind mit der Gebärmutter verbunden. Der Bauch wird nur sanft eingeölt, um die Durchblutung anzuregen. Am besten eignet sich hierfür ein Bio Mandelöl. Als Massageöl wird es auch gegen Schwangerschaftsstreifen eingesetzt, denn es beinhaltet wertvolles Vitamin A, B, D und E. Ebenso sollte eine Schwangere in Seitenlage massiert werden. Die Patientin wird dabei von Lagerungskissen unterstützt. Rücken, Arme und Beine können weitgehend normal massiert werden. Ich persönlich arbeite gerne mit einer Abwandlung der schwedischen Massage. Bei dieser Massageform können die Muskeln sehr gut gelockert werden. Möglich sind aber beispielsweise auch die Lomi Lomi Massage, Ayurveda Massage, Lymphdrainage-Streichungen oder Reflexzonenmassagen. Eine intensive Thai Massage eignet sich hingegen nicht für die pränatale Physis.”

Mélissa Filion, Massagetherapeutin

Die gelernte Massagetherapeutin aus Montreal, Kanada, massierte bereits auf Luxus-Kreuzfahrtschiffen und Nobelhotels weltberühmte Profisportler und Prominente. Spezialisiert auf prä- und postnatale Behandlungen, ist sie derzeit als Massagetherapeutin in der Hebammenpraxis Kinderreich in Augsburg tätig. kinderreich-augsburg.de

Was ist bei einer pränatalen Massage zu beachten?

“Die Massage sollte ausschließlich durch geschultes Personal mit guten anatomischen Kenntnissen durchgeführt werden. Die Positionierung muss dem Schwangerschaftstrimester entsprechend gewählt werden, um für das bestmögliche Wohlbefinden und eine bessere Entspannung zu garantieren. Hierzu empfehle ich im ersten Trimester eine halbliegende Position, die mit Kissen gestützt wird. Im zweiten Trimester ist eine Schwangerschaftsliege mit einer Öffnung für den wachsenden Bauch geeignet und im dritten Trimester eine sitzende nach vorn abgestützte Position, um das Vena-Cava-Syndrom zu vermeiden. Das Vena-Cava-Syndrom ist die Bezeichnung für eine bestimmte Form der Kreislaufstörung, die vor allem schwangere Frauen im dritten Trimester betrifft. Zum Ende der Schwangerschaft nimmt das Kind natürlich immer stärker an Größe und Gewicht zu. Durch eine ungünstige Rückenlage kann die Gebärmutter mit dem ungeborenen Kind auf die untere Hohlvene drücken und dadurch den Rückfluss des Blutes aus der unteren Körperhälfte zum Herzen unterbrechen. Eine professionelle Massage in den letzten Schwangerschaftsmonaten ist daher besonders wichtig.


Im ersten Trimester eine halbliegende Position, die mit Kissen gestützt wird. Im zweiten Trimester eine Schwangerschaftsliege mit Öffnung für den wachsenden Bauch. Im dritten Trimester eine sitzende nach vorn abgestützte Position.


Bei der Auswahl des Massageöls ist unbedingt auf eine gute Qualität zu achten. Reizende Inhaltsstoffe sind zu vermeiden, da bei Schwangeren hormonbedingt leichter Hautreaktionen auftreten können. Ätherische Öle müssen sorgfältig ausgewählt werden, um eine Wehenförderung zu vermeiden. Ebenso wichtig ist die Auswahl der Massagetechniken. Die Massage sollte nach einem umfassenden Befund individuell konzipiert werden. Allgemein ist eine  Massage zu empfehlen, die muskulär entspannt und nicht schmerzhaft ist. So wird Stress für das Ungeborene vermieden. Auf diese Weise verhilft die Schwangerschaftsmassage zu besserem Schlaf, sorgt für eine ausgeglichene Stimmung und die Schwangere kann dem Geburtserlebnis positiver entgegensehen.”

Jasmin Kraftzig, Hebamme, Still- & Laktationsberaterin IBCLC

Jasmin Kraftzig ist seit 1999 Hebamme und hat hierfür eine eigene Praxis in Hamburg, in der sie auch Physiotherapie anbietet. Sie verfügt über umfangreiches Hebammenwissen und ist auch als Stilberaterin und Yogalehrerin tätig. Da ihr Mann Physiotherapeut ist, kommt sie mit dem Thema Schwangerschaftsmassage oft in Berührung. hebamme-kraftzig.de

Für welche werdenden Mütter eigenen sich Massagen?

„Aus meiner Erfahrung heraus kann ich sagen, dass eine Schwangerschaftsmassage für alle werdenden Mütter empfehlenswert ist – ja, sogar wichtig. Denn Berührungen sind für eine Frau in der Schwangerschaft noch wichtiger als für andere Menschen. Es ist nachgewiesen, dass durch sanfte Berührungen der Haut sogar depressive Zustände geheilt werden können. Da Schwangere häufig emotionale Schwankungen haben, wirken Massagen stabilisierend und heilend. Die Berührungen sind wohltuend für alle Schwangeren, geben Geborgenheit, Sicherheit und menschliche Wärme. Da Schwangere in der Regel keine andere Form der Schmerzbehandlung wahrnehmen dürfen, eignen sich Massagen hervorragend zum Entgegenwirken bestimmter Beschwerden. Massagen oder Akupunktur sind im Prinzip sogar die einzige Wahl zur Schmerzlinderung, da Medikamente dem Ungeborenen schaden könnten. Beides sind milde Therapieformen gegen die Schwangerschaftsbeschwerden, die bei richtiger Anwendung jeder erhalten darf.


Für keine werdende Mutter ist eine Massage ausgeschlossen, denn Profis wissen, worauf zu achten ist. Im Prinzip gibt es keine Beschwerde, die nicht zu behandeln wäre.


Massagen können also jeder werdenden Mutter helfen. Nur auf die Art der Massage kommt es an. Eine Schwangerschaftsmassage ist mehr als nur eine Rückenmassage, denn alle Körperteile werden angesprochen: auch das Gesicht, die Hände und die Füße. Es kommt ebenfalls immer ganz darauf an, welche individuellen Wünsche die Schwangere hat und welche Verbesserungen man durch die Massage erzielen möchte. Dies ist abhängig von dem jeweiligen Zustand der Schwangeren. Daher ist es wichtig, dass sich die Frau nur in die Hände eines erfahrenen Massagetherapeuten begibt, der ein umfangreiches Fachwissen vorweisen kann. Wenn dies der Fall ist,  gibt es egal für welche Schwangere im Prinzip keinen Grund, auf eine professionelle Massage zu verzichten. Natürlich sollten verschiedene Punkte und Nerven, unabhängig von einer Schwangerschaft, nicht behandelt werden. Ein geschulter Massagetherapeut ist sich darüber im Klaren und weiß, dass es für jede Beschwerde die richtige Behandlungsform gibt. Abschließend lässt sich also sagen: Es gibt im Prinzip keine Beschwerden in der Schwangerschaft, die man nicht behandeln könnte oder dürfte. Daher ist eine Schwangerschaftsmassage für keine werdende Mutter ausgeschlossen.“

Dr. med. Vesna Lemm, Hebamme und Allgemeinmedizinerin

Die gelernte Hebamme und Ärztin leitet eine Praxis in Berlin mit Spezialisierung auf Akupunktur. Vertraut mit traditioneller chinesischer Medizin, Naturheilverfahren und Ernährungsberatung bietet sie individuelle Therapien bei Rückenschmerzen, Stress, Burnout, Kinderwunsch und Schwangerschaftsbeschwerden an. berliner-akupunkturpraxis-lemm.de

Schwangerschaftsmassage oder Geburtsvorbereitende Massage?

“Eine gute Wellnessmassage trägt zum Wohlbefinden für Mutter und Kind bei. Mit einer fließenden und ruhigen Massage können typische Schwangerschaftsbeschwerden wie Sodbrennen, Ödeme, Kopfschmerzen aufgrund von Schulter-Nacken-Verspannungen, Rückenschmerzen oder Ischialgie meistens effizient gelindert werden. Viele schwangere Frauen genießen die sanften, entspannenden Berührungen. In der Schwangerschaft eignen sich ganz besonders Massagen wie die Esalen, die Lomi Lomi oder die Creative Healing. Wichtig ist es dabei, sich von speziell ausgebildeten Masseuren oder Hebammen massieren zu lassen, die genau wissen, was in den jeweiligen Schwangerschaftswochen berührt werden darf, damit es Mutter und Kind gut geht.


Eine gute Schwangerschaftsmassage kann die typischen Beschwerden wie Sodbrennen, Ödeme, Kopfschmerzen, Rückenschmerzen oder Ischialgie effektiv lindern.


Eine geburtsvorbereitende Massage ist die sanfte Alternative zur Akupunktur. Sie ist ein Bestandteil der von Dr. Gowri Motha entwickelten Gentle Birth Method. In ihrer Praxis werden Frauen während der gesamten Schwangerschaft mit Massagen, Yoga und anderen Übungen zur Tiefenentspannung und Visualisierung begleitet und auf die Geburt vorbereitet. Wenn die Muskeln und Bänder des Beckens durch Fehlhaltungen, sportliches Training oder Anspannung zu straff oder verkürzt sind, kann dies das Hineingleiten und Tiefertreten des Köpfchens während der Geburt behindern. Geburtsvorbereitende Massage ist speziell für schwangere Frauen entwickelt worden, um Spannungen im unteren Rücken, Hüften und Bauch zu lösen und die Muskeln und Bänder des Beckens sanft aufzulockern. Dies fördert die physiologische Elastizität und Dehnbarkeit für die Geburt. Geburtsvorbereitende Massagen sind ab der 35. Schwangerschaftswoche sinnvoll, und sollten am besten regelmäßig einmal pro Woche bis zur Geburt durchgeführt werden – die beste Voraussetzung für eine natürliche Geburt.”

Judith Kulesza, Hebamme, Yogalehrerin & Heilpraktikerin

Als Hebamme, Massagetherapeutin, Heilpraktikerin und Yogalehrerin begleitet sie Frauen seit über 25 Jahren. Massagen und Yoga sind für sie die perfekte Kombination, um Frauen körperbewusst und entspannt durch Schwangerschaft und Geburt zu begleiten. Ihr Wissen gibt sie zudem in Aus- und Fortbildungen weiter. hebammenpraxis37.de

Wie können Massagen zur Rückbildung einer Schwangerschaft helfen?

“Massagen in der Zeit der Rückbildung nach der Geburt eines Babys können nicht nur einen entspannenden Effekt haben, sondern unterstützen vor allem die Rückbildung der Gebärmutter und des Bandapparats und beugen Verspannungen des Beckenbodens und den daraus resultierenden Spätfolgen vor. Dies bewirkt auch die Massagen gegen Nackenschmerzen, da es durch das Stillen dort häufig zu Verspannungen kommen kann. Der erste Effekt der Massage, der die Rückbildung fördert, ist die Entspannung und das dadurch entstehende Wohlbefinden. Massagen können schmerzlindernd sein und die allgemeine körperliche Rückbildung, die in der Regel bis zu einem Jahr dauern kann, unterstützen.


Die körperliche Rückbildung nach der Schwangerschaft kann durch eine Massgage unterstützt werden. Zudem hat sie eine schmerzlindernde und entspannende Wirkung.


Durch das Massieren oder Akupressieren können gezielt Bereiche unterstützt werden, die individuelle Unterstützung brauchen. Lockerung oder Stärkung von Bändern und Faszien, Stärkung und oder Entspannung der Muskulatur, Lösungen von Verspannungen und Blockierungen sowie Unterstützung der Körperwahrnehmung. Bei einer normalen Rückbildungsmassage muss in der Regel nichts extra beachtet werden, außer die frischgebackene Mutter möchte an bestimmten Stellen nicht angefasst werden. Oder im Falle einer Geburt mit Kaiserschnitt. Hier sollte der Narbenbereich erst einmal gemieden werden, vor allem, weil das Berühren dieses Bereiches oft als unangenehm empfunden wird. Nach Ablauf der Rückbildung hingegen kann die Massage dieses Bereiches sogar hilfreich sein, um die Heilung des Narbenbereichs zu fördern.”

Sabine Kroh, Hebamme

Sabine Kroh hat mit ‘Call a Midwife’ ein neues Onlineportal von Hebammen gegründet, welches Frauen und Familien weltweit per Videochat in unterschiedlichen Sprachen Beratung und Unterstützung zu allen Themen in der Zeit der Schwangerschaft sowie der Zeit danach bietet. call-a-midwife.com

Das sagen die Mamas

Eine Entlastung für den Körper und Kraft tanken für das Bevorstehende

“Wir haben uns damals gemeinsam als Freundinnen zu einer Schwangerschaftsmassage entschieden. Denn wir waren tatsächlich zeitgleich schwanger – mit einem Unterschied von nur drei Wochen. Da wir beide als Zweitmamas in der erneuten Schwangerschaft dank Kind, Job und Haushalt eigentlich nie zur Ruhe kamen, war die Massage einfach eine wundervolle Aussicht auf Ruhe und ausnahmsweise einfach mal Zeit für uns selbst. Beiden von uns hat die die Behandlung sehr gut getan und wir konnten Kraft für die kommenden Tage sammeln.

Es war uns wichtig, uns in die Hände von Fachleuten zu begeben. Eine Schwangere hat einen anderen Körper als eine Frau, die kein Kind in sich trägt. Hier sollte man sich auskennen. Das war auch der Grund, explizit nach Behandlungen für Schwangere zu recherchieren. Die Massage war unfassbar wohltuend und hätte gerne den ganzen Tag dauern dürfen. Tatsächlich fühlt man sich danach leichter, der Rücken fühlt sich an, als wäre er nicht mehr vorhanden – trotz der immensen Mehrbelastung kurz vor der Geburt. Es war wundervoll und wir würden in der nächsten Schwangerschaft auf jeden Fall wieder eine Massage buchen.”

Frauke Ludwig und Diana Schwarz, Bloggerinnen

Die beiden Hamburgerinnen sind stolze Zweifachmamas mit jeweils zwei Töchtern. Zusammen führen sie die Trageschule Hamburg und das Eltern-Portal ‘Einfach Eltern’. Damit nutzen sie jede Gelegenheit, aufzuklären, wie Kinder wirklich funktionieren und dass sie nicht zu Tyrannen werden, wenn man sie respektiert und wertschätzt. einfach-eltern.de

Die Massage half mir gesundheitlich und hat mich entspannt

“Traditionell bekomme ich zum Geburtstag von meiner Lieblingsschwester eine Massage geschenkt. So auch während der Schwangerschaften. Das ist fantastisch, denn Massagen sind nicht nur unglaublich entspannend, sondern helfen bei diversen Wehwehchen. So hatte ich zum Beispiel während meiner ersten Schwangerschaft mit einem anhaltenden Nierenstau zu kämpfen. Regelmäßige Massagen verhinderten einen operativen Eingriff erfolgreich.  Zudem genoss ich die Massagen als Auszeit vom stressigen Alltag. Mal nicht zur nächsten Aufgabe hechten, mal nicht erreichbar sein, einfach nur den Gedanken hinterher hängen und die angenehmen Berührungen genießen. Oh, ich freue mich schon auf meinen nächsten Geburtstag.”

Jana Dworak, Bloggerin

Janas Stillkugeln sind der zeitsparende Snack für frische Mütter. Die gesunden und ausgewogenen Energiebällchen, Tees und Florentiner geben die nötigen Energie und Zeit, um ohne Stress zu stillen und eine enge Verbindung zu deinem Kind aufzubauen. janas-stillkugeln.de/blog

Bei der nächsten Schwangerschaft nicht ohne Massage

“Irgendwie ist das Thema Schwangerschaftsmassage trotz drei Schwangerschaften bei mir untergegangen – Leider. Denn ich bin davon überzeugt, dass die Massagen entspannen und die Mutter optimal auf die Geburt vorbereiten. Ich war hingegen beim Yoga und einmal wöchentlich bei der Aquagymnastik. Ich glaube aber sehr wohl, dass die Massage ein sehr guter Ausgleich gewesen wäre. Für meine vierte Schwangerschaft steht das Thema Schwangerschaftsmassage ganz weit oben.”

Verena Enzenhofer, Bloggerin

Auf dem Mama- und Lifestyle Blog berichtet die ziemlich chaotische, berufstätige und shopping-affine dreifache Mädels-Mama Verena vom Mama-Alltag. Die Lieblinge sind 2, 5 und 6 Jahre alt. Mal kochen sie, mal verreisen sie, mal shoppen sie. Mal steht alles Kopf. Mal haben sie einfach nur Spaß. mamawahnsinn.com

Zusammenfassung und Fazit

Eine gute Schwangerschaftsmassage sollte immer ganz nach den individuellen Bedürfnissen der werdenden Mutter abgestimmt und nur von geschultem Personal durchgeführt werden. Eine persönliche und vertrauensvolle Beziehung zwischen dem Massagetherapeuten und der Schwangeren ist eine wichtige Basis für eine erfolgreiche Behandlung. Der Körper ist in der Zeit der Schwangerschaft sehr gefordert – Entspannung, Schmerzlinderung und das Behandeln konkreter Beschwerden können mit einer Massage optimal erreicht werden. Wer es noch entspannter haben möchte, kann sich mit Wellnow seinen persönlichen Massagetherapeuten sogar nach Hause bestellen.