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Helfen Hausmittel gegen Rückenschmerzen?

Ob Wärme, Öle oder Lebensmittel – einfache Hausmittel können Rückenschmerzen vorbeugen. Jeder hat diese lindernden Mittel meist sogar zu Hause. In diesem Artikel erfahren Sie, wie Sie mit mit der Hilfe des ein oder anderen Hausmittel gegen Rückenschmerzen vorgehen können.

Inhaltsverzeichnis

  1. 1. Wärmebehandlung
  2. 2. Massage
  3. 3. Lebensmittel

 

1. Wärmebehandlung

Wärmebad

Wärme dient zur Muskelauflockerung und Muskelentspannung und kann gegen Rückenschmerzen helfen. Dabei ist ein warmes, wohltuendes Bad zu empfehlen. Nehmen Sie zunächst 20 Minuten lang ein entspanntes Bad bei circa 37 Grad.

Ideal sind Bäder mit Zusätzen wie zum Beispiel Badesalz oder Thymianöl. Dabei können Sie durch die Wahl des passenden Entspannungsöls unterschiedlichste Resultate erreichen. Übrigens ist unser Favorit das Johanniskrautöl, aufgrund seiner Farbe manchmal auch Rotöl genannt.

Falls Sie keine Badewanne zu Hause haben, kann auch eine warme Dusche gegen die Schmerzen helfen. Durch den Duschstrahl können die Rückenmuskeln massiert und gelockert werden. Auch Wechselbäder können durch den Wechsel von heiß und kalt Spannungszustände aufheben.

Gezielte Wärme

Eine weitere effektive Behandlung der Rückenschmerzen ist gezielte Wärme auf den betroffenen Stellen. Die schmerzende Stelle kann mit einer Wärmflasche, einem Kirschkernkissen oder einem Rotlichtstrahler gelindert werden.

Als Alternative helfen auch gekochte Kartoffeln, die in Handtücher eingewickelt sind. Ganz einfach zu machen, schmerzlindernd und ein echter Geheimtipp als Hausmittel gegen Rückenschmerzen.

2. Massage

Lassen Sie sich die Rückenschmerzen wegmassieren. Durch Ruhe und Entspannung lässt sich der Alltagsstress abbauen, der oftmals die Ursache der Rückenbeschwerden ist. Sie können sich mit Ihrem Partner auch mit einer Paarmassage Ihre Muskeln auflockern lassen.

Auch Ihr Partner kann hier eingreifen und den Rücken massieren. Dabei ist zu beachten, dass die Muskeln gedrückt und geknetet werden, nie direkt die Wirbelsäule. Ein guter Helfer können dabei unterschiedliche Massageöle sein. Je nach Vorliebe, können diese variiert werden. Beispielsweise ist Sesamöl nervenausgleichend und wärmend, Kokosöl hingegen kühlend und entzündungshemmend.

3. Haus- und Lebensmittel

Kräuteröle

Verschiedene Kräuteröle wie zum Beispiel Kampferöl, Lavendel- oder Pefferminzöl können gegen Rückenschmerzen helfen und die Muskeln entspannen. Das Öl kann über Nacht auf den Rücken aufgetragen und gerieben werden.

Auch das Öl von Johanniskrautextrakten ist gut geeignet für verspannte Muskeln. Johanniskrautöl ist ein bewährtes Hausmittel gegen Rückenschmerzen und andere Beschwerden. Des Weiteren kann es vielfältig eingesetzt werden. So kann Johanniskraut auch als Kapseln eingenommen werden.

Ernährung

In einigen Fällen kann auch eine gezielte Ernährung hilfreich sein. Bspw. kann Osteoporose (Knochenschwund) zu Bandscheibenproblemen führen.

Diesem Knochenschwund kann durch eine ausreichende Ernährung an Calcium vorgebeug werden. Besonders viel Calcium beinhalten Milchprodukte, grünes Gemüse wie Fenchel und Rucola, aber auch Nüsse, Samen, Kiwis und Beeren.

Neben dem Calcium sind auch Vitamine gut für den Rücken.

  1. Vitamin A stärkt das Wachstum der Knochen. (z.B. Spinat, Möhren, Äpfel)
  2. Vitamin C dient für die Bildung des Bindegewebes. (z.B. Orangen, Paprika, Brokkoli)
  3. Vitamin D dient der Ausbildung von Muskelzellen und dem Knochenstoffwechsel (z.B. fetthaltiger Fisch wie Lachs)

Für die Rückengesundheit ist dabei nicht nur wichtig, was wir essen, sondern auch wieviel wir essen. Sowohl ein Zuviel, als auch ein Zuwenig an Nahrungsmittel kann zu gesundheitlichen Problemen führen. Deshalb sollte stets auf eine bewusste und ausgewogene Ernährung geachtet werden.