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Rückenschmerzen durch Stress und psychische Ursachen

Immer mehr Menschen leiden dauerhaft unter Rückenschmerzen. Oftmals ziehen Betroffene von Arzt zu Arzt. Dabei liegen die Ursachen nicht immer in einseitiger Haltung, Bewegungsmangel und bestimmten Erkrankungen. Mit zunehmendem Druck in der Arbeitswelt steigt auch die Zahl jener, die an Rückenschmerzen durch Stress leiden.

Auch deshalb sagen viele Experten, dass die Ursachen von immer sowohl psychisch als auch physisch sein können. Psychische Probleme und Stress im Alltag wirken sich auf den Körper aus und lösen diese Beschwerden aus. Wie diese entstehen und wie Sie diesen vorbeugen können, erfahren Sie in diesem Artikel.

Inhaltsverzeichnis

  1. Warum entstehen Rückenschmerzen durch Stress?
  2. Welche psychischen Ursachen können Rückenschmerzen auslösen?
  3. Wie kann man gegen Rückenschmerzen bei Stress vorbeugen?

1. Warum entstehen Rückenschmerzen durch Stress?

Körper & Stress:  Der Körper reagiert mit verschiedenen Mechanismen auf Stress. Fühlen wir uns gestresst oder angespannt, schüttet der Körper Adrenalin aus und aktiviert die Muskeln.

Adrenalin (oder auch Epinephrin) ist ein Hormon, das man auch als Stresshormon bezeichnet. Es wird in Stresssituationen in der Nebenniere gebildet, ausgeschüttet und kommt so ins Blut.

Die Freisetzung von Adrenalin ermöglicht es dem Körper, schnell an Energiereserven heranzukommen. Dadurch werden die Muskeln aktiv, um den Körper in Aktion zu setzen.

Psychische Ursachen: Natürlich benötigen wir unsere Muskelleistung nicht immer. Zum Beispiel bei Büroarbeit, da der Stress nicht körperlich umgesetzt werden kann. Dadurch werden die Stresshormone nicht freigesetzt. Das Adrenalin bleibt im Körper.

Als Folge werden durch psychische Belastungen Muskelverspannungen und Schmerzen ausgelöst. Diese Beschwerden kommen meist erst dann zum Vorschein, wenn der Stress nachlässt.

Dauerstress: Unterscheiden kann man dabei, ob es sich um akuten, vorübergehenden oder dauerhaften Stress handelt. Findet man zwischen den einzelnen Stresssituationen keine Erholung und Entspannung, kann es zu Dauerstress kommen. Infolge wird der Körper und das Schmerz-System überlastet.

Was passiert, bei übermäßigem Stress?

Auswirkung: Dadurch können die Herz- und Atemfrequenz, der Stoffwechsel und die Verdauung betroffen werden. Auf Dauer ist das schädlich für den Körper.

Das System gerät aus dem Gleichgewicht. Das heißt es kann sich ein Teufelskreis aus Stress und Schmerzen entwickeln.

Bandscheibenvorfall: Dauerstress kann zu ständiger Muskelanspannung führen und die Durchblutung verschlechtern. Die Bandscheiben werden dadurch nicht ausreichend mit Nährstoffen versorgt.

Als Folge können Bandscheiben, Knochen und Gelenke vorzeitig abnutzen oder die Nerven empfindlicher werden. Trotz der vermehrten Stressbelastung heutzutage, gibt es viele Wege diese zu reduzieren oder dagegen vorzubeugen.

Einige Tipps, wie Sie zum Beispiel kurze Erholungsphasen in Ihren Alltag einbauen, haben wir weiter unten aufgelistet.

2. Welche psychischen Ursachen können Rückenschmerzen auslösen?

Vor allem der eigene Arbeitsplatz kann eine große Rolle bei Rückenschmerzen spielen. Die Art der Arbeitstätigkeit, der Ablauf und die Ausstattung des Arbeitsplatzes können sich ungünstig auf den Rücken auswirken.

Eine wichtige Ursache für Rückenschmerzen ist die psychische Verfassung. Trotzdem wird diese oft vernachlässigt, obwohl sich hinter Beschwerden oft Stress und Ängste verbergen.

Zumeist sind Rückenschmerzen das Resultat verschiedenster Ursachen von Stress am Arbeitsplatz:

  • Schlechtes Betriebsklima
  • Zeit-/Termindruck
  • Fehlende Wertschätzung
  • Zu monotone, zu komplexe oder zu viele Arbeitsaufgaben
  • Geringe Unterstützung im Team
  • Angst vor Arbeitsplatzverlust
  • Zu wenig Freizeit und Urlaub

3. Wie kann man gegen Rückenschmerzen bei Stress vorbeugen?

Wir zeigen Ihnen 5 einfache Tipps zur Vorbeugung von Stress und Rückenschmerzen. Diese lassen sich unkompliziert in Ihren Alltag einbauen.

1. Lächeln, Lachen & Positiv denken

Ganz wichtig – immer lächeln, lachen und positiv denken. Das macht glücklich und vertreibt negative Gefühle. Gerade in stressigen Situationen kann die eine oder andere Lacheinheit die Stimmung aufhellen.

Lachen fördert den Abbau von Stresshormonen und stimuliert die Freisetzung von Glückshormonen. Eine positive Lebenseinstellung kann helfen Stress, Angst und Frust zu verdrängen.

Nehmen Sie sich am besten regelmäßig Auszeiten mit sich selbst oder Ihrer Familie, um mal auf andere positive Gedanken zu kommen.

2. Ruhe & Entspannung

Nehmen Sie Abstand von belastenden Gedanken und machen Sie gerne auch mal eine Ruhepause bei der Arbeit. Lassen Sie alles stehen und liegen, atmen Sie tief durch – das hilft den Stress zu reduzieren.

Genießen Sie die angenehme Ruhe und entspannen Sie sich. Egal ob bei der Arbeit oder zu Hause, ein warmer Tee kann Wunder wirken.

3. Bewegung & Fitness

Bewegung und Sport helfen aktiv gegen Stress. Durch regelmäßigen Sport halten Sie sich fit und beugen Rückenschmerzen vor. Folglich wird der Stoffwechsel angekurbelt und Stresshormone werden abgebaut.

Ebenso werden durch körperliche Aktivität Glückshormone ausgeschüttet. Auch das positive Gefühl nach dem Sport wirkt sich sowohl psychisch als auch physisch positiv aus.

Ob eine Joggingrunde oder ein Spaziergang, es tut gut den Körper in Schwung zu bringen und Stressgefühle zu vertreiben. Auch kurze Rückenübungen zu Hause oder Übungen am Arbeitsplatz können effektiv den Rücken stärken.

4. Yoga & Meditation

Yoga löst den Stress durch sanfte und langsame Bewegungen. Regelmäßiges Yoga hilft Stresssituationen zu überwältigen, ohne große Auswirkungen auf den Rücken oder gesundheitliche Beschwerden.

Es erhöht das körperliche Gleichgewicht und stärkt damit die Balance und die Belastbarkeit. Durch Meditation können Ihre belastenden Gedanken eine Auszeit nehmen.

Schließen Sie Ihre Augen, atmen Sie tief durch und schalten Sie ab. Dadurch bringen Sie innere Ruhe in Körper und Seele.

5. Wärmebad & Massage

Ein warmes Vollbad bietet eine sehr gute Möglichkeit den stressigen Tag hinter sich zu lassen. Durch die Wärme lässt die Spannung verkrampfter Muskeln nach.

Einen vergleichbaren Effekt hat auch eine entspannende Rückenmassage. Außerdem lassen sich beide Taktiken lassen mit dem ein oder anderen Hausmittel gegen Rückenschmerzen noch verstärken.