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Nackenschmerzen und Rückenschmerzen

Symptome, Ursachen und Behandlung von Nackenschmerzen

Die Gründe für Nackenschmerzen sind zumeist offensichtlich: Stundenlange Büroarbeit, eine falsche Schlafposition oder Stress können die Halsmuskulatur verkrampfen und den Nacken steif werden lassen. Der Schmerz kann sich dabei bis in die Arme und den unteren Rücken ziehen. Mitunter können die Symptome aber auch auf ernsthafte Erkrankungen der Halswirbelsäule oder sogar eine Entzündung des Rückenmarks hinweisen. Erfahren Sie in diesem Artikel mehr über die Symptome, Ursachen und Behandlung von Nackenschmerzen.

  1. 1. Welche Ursachen haben Nackenschmerzen?
  2. 2. Welche Symptome sprechen für Nackenschmerzen?
  3. 3. Wie kann man Nackenschmerzen behandeln und vorbeugen?

Welche Ursachen haben Nackenschmerzen?

Hauptursachen für Nackenschmerzen sind Haltungsprobleme, d.h. Fehlhaltungen und überlastete Muskeln im Rücken-, Nacken- und Schulterbereich. Werden diese dauerhaft falsch belastet, verkürzen und verhärten die Muskeln sich. Dadurch entstehen unangenehme Verspannungen und schmerzhafte Blockaden im Nackenbereich. Sie sollten daher Ihre Körperhaltung verbessern.

Haltungsprobleme werden oftmals von weiteren Faktoren, z.B. Stress verstärkt. Diese Schmerzen und ihre Ursachen sollten behandelt werden, bevor sie zur chronischen Belastung werden. Typische Ursachen sind dabei:

  1. Verletzungen: Durch Unfälle können Schleudertraumata verursacht werden, die zu Schmerzen im Nackenbereich führen. Die Halswirbelsäule wird dabei oftmals durch eine Überstreckung des Kopfes verletzt.
  2. Einseitige Büroarbeit: Stundenlanges Sitzen am Schreibtisch und der daraus folgende Bewegungsmangel, sind eine weitere Ursache von Nackenschmerzen. Eine einseitige Sitzhaltung und fehlender Sport führen deshalb meist zu Verspannungen der Muskulatur.
  3. Körperliche Arbeit: Bei körperlich anstregenden Berufen, z.B. am Fließband oder auf der Baustelle, leiden die Berufstätigen meist unter der hohen Belastung. Gerade wiederholende Fehlbewegungen beeinträchtigen die Nackenmuskulatur enorm.
  4. Psychische Faktoren:Durch den Leistungsdruck unserer modernen Gesellschaft lassen sich Stress oder Ängste schwer vermeiden. Dies kann sich auch auf den Körper auswirken. Dabei sind Verspannungen Symptome im Nacken- und Rückenbereich keine Seltenheit und oftmals das erste Anzeichen psychischen Stresses.

Symptome für Nackenschmerzen

  1. Verspannungen/steifer Nacken: Muskuläre Verspannungen gelten als häufigste Ursache für Nackenschmerzen. Sie werden durch eine Verhärtung der Muskeln im oberen Rücken und Nacken ausgelöst. Ein steifer Nacken ist die Folge einer besonders starken Verspannung der Nackenmuskeln. Dabei verkürzen sich die Muskeln, sodass bestimmte Bewegungsabläufe erschwert bzw. schmerzhaft werden. Der Bewegungsradius des Kopfes wird dadurch erheblich eingeschränkt.
  2. Akute/chronische Nackenschmerzen: Generell unterscheidet man hier zwischen akuten, subakuten und chronischen Schmerzen. Akute Nackenschmerzen dauern bis zu drei Wochen an, subakute Nackenschmerzen bis zu zwölf Wochen. Dauern die Schmerzen mehr als zwölf Wochen an, spricht man bereits von chronischen Nackenschmerzen. Das bedeutet, dass auch scheinbar harmlose Beschwerden in jeden Fall behandelt werden sollten, bevor sich eine chronische Krankheit entwickeln kann.

Wie kann man gegen Nackenschmerzen vorbeugen?

1. Lächeln, lachen & positiv denken
Es klingt zwar einfach, doch wichtig ist es trotzdem: Versuchen Sie immer zu lächeln, lachen und positiv zu denken. Das macht glücklich und vertreibt negative Gefühle. Gerade in stressigen Situationen kann die eine oder andere Lacheinheit die Stimmung aufhellen. Lachen fördert den Abbau von Stresshormonen und stimuliert die Freisetzung von Glückshormonen.

Eine positive Lebenseinstellung kann also helfen Stress, Angst und Frust zu verdrängen. Nehmen Sie sich am besten regelmäßig Auszeiten für sich selbst oder mit Ihrer Familie, um auf andere, positive Gedanken zu kommen.

2. Ruhe & Entspannung
Nehmen Sie Abstand von belastenden Gedanken und legen Sie häufiger eine Ruhepause bei der Arbeit ein. Lassen Sie alles stehen und liegen, atmen Sie tief durch – das hilft den Stress zu reduzieren. Genießen Sie die angenehme Ruhe und entspannen Sie sich. Egal ob bei der Arbeit oder zu Hause, alle 60 Minuten sollten Sie die Arbeit für einige Augenblicke ruhen lassen.

3. Bewegung & Fitness
Bewegung und Sport helfen aktiv gegen Stress. Durch regelmäßigen Sport halten Sie sich fit und beugen Rückenschmerzen vor. Folglich wird der Stoffwechsel angekurbelt und Stresshormone abgebaut. Ebenso werden durch körperliche Aktivität Glückshormone ausgeschüttet. Das positive Gefühl nach dem Sport, wirkt sich sowohl psychisch als auch physisch positiv aus.

Ob eine Joggingrunde, einfache Yogaübungen oder ein Spaziergang, es tut gut den Körper in Schwung zu bringen und Stressgefühle zu vertreiben. Auch kurze Rückenübungen zu Hause oder Übungen am Arbeitsplatz können effektiv den Rücken stärken.

4. Yoga & Meditation
Auch ein ganzheitlicher Ansatz kann helfen, Schmerzen im Nacken zu bekämpfen. Yoga löst den Stress durch sanfte und langsame Bewegungen. Regelmäßiges Yoga hilft Stresssituationen zu überwältigen, ohne große Auswirkungen auf den Rücken oder gesundheitliche Beschwerden.

Es erhöht das körperliche Gleichgewicht und stärkt damit die innere Balance und Belastbarkeit. Durch Meditation können Ihre belastenden Gedanken eine Auszeit nehmen. Schließen Sie Ihre Augen, atmen Sie tief durch und schalten Sie ab. Dadurch bringen Sie Ruhe in Körper und Seele. Einige einfache und effektive Yogaübungen bei Rückenschmerzen finden Sie in unserem Artikel über Yoga gegen Rückenschmerzen.

5. Wärmebad & Massage
Ein warmes Vollbad bietet eine sehr gute Möglichkeit den stressigen Tag hinter sich zu lassen. Durch die Wärme lässt die Spannung verkrampfter Muskeln nach. Einen ähnlichen Effekt haben auch Massagen. Durch die Stimulierung der Muskeln hilft Ihnen diese Stress abzubauen und löst Verspannungen im Nacken. Lesen Sie mehr über Wärmebad und Massage in unserem Artikel über Hausmittel gegen Rückenschmerzen.

6. Traditionelle Medizin
Natürlich sind Schmerzmittel ein häufig verwandtes Mittel bei Beschwerden. Doch gerade akute Schmerzen lassen sich häufig auch durch traditionelle, ganzheitliche Ansätze behandeln. Als Ergänzung der klassischen Behandlung der Schulmediziner ist Akupunktur eine oft verwandte Therapieform bei Rückenschmerzen.

Mit der Hilfe von Edelstahlnadeln wird entlang von Energiebahnen (sog. Meridiane) in fest definierte Akupunkturpunkte gestochen. Diese Punkte werden dabei auf die Beschwerden angepasst. Akupunktur wird mittlerweile von vielen Ärzten angeboten und unter gewissen Umständen übernehmen auch Krankenkassen die Kosten einer Akupunkturbehandlung.