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Tennisarm Behandlung: Können Massagen helfen?

Schmerzen, die durch Sportarten wie Tennis oder Golf entstehen, sind keine Seltenheit. Doch oftmals können auch andere Tätigkeiten diese Probleme auslösen. Neben viel Ruhe, können auch Massagen als Tennisarm Behandlung verwendet werden.

  1. 1. Hintergründe verstehen
  2. 2. Wie können Massagen helfen?
  3. 3. Sonstige Vorgehensweisen
  4. 4. Tennisarm-Behandlung: Nach der Massage

Den perfekten Tennis- oder Golfschwung zu meistern, kann eine sehr schmerzhafte Unternehmung sein, wenn ein sogenannter Tennisarm oder Golferarm im Spiel ist. Auch bekannt als das Repetitive-Strain-Injury-Syndrom (zu Deutsch:  Verletzung durch wiederholte Beanspruchung/Belastung), handelt es sich bei beiden Erkrankungen um schmerzhafte und lähmende Entzündungen von Muskeln und Sehnen, die durch eine Überbeanspruchung entstehen.

Obwohl in diesem Text die Begriffe Tennisarm und Golfarm verwendet werden, gibt es eine breite Spanne verschiedener Aktivitäten – von körperliche Arbeit über Speerwerfen bis hin zum Geige spielen – die diesen Krankheitszustand verursachen können. Lesen Sie weiter, um zu erfahren, wie Massagen Schmerzen lindern und die Genesung sogar beschleunigen können.

Tennisarm Behandlung: Den Hintergrund verstehen

Grundsätzlich kann jeder Muskel oder jedes Gelenk im Körper überbeansprucht werden. Besonders problematisch wird es jedoch, wenn der Bereich um die Muskelsehnenverbindung, an den Knochen, überlastet wird. Entzündet sich ein Muskel im Rahmen einer Verletzung, braucht der Körper eine starke Durchblutung. Diese versorgt den verletzten Bereich, mit für die Heilung wichtigen, Nährstoffe und Zellen.
Leider ist die Durchblutung bei Sehnen oft etwas mangelhaft, was den Heilungsprozess deutlich verlangsamt. Problematisch wird dies, wenn jemand die betroffenen Muskeln und Sehnen weiterhin überlastet und sich keine Pause gönnt. Denn ohne eine Unterbrechung der Überbeanspruchung, ist eine Heilung beinahe ausgeschlossen.

Zu den Symptomen eines Tennisarms oder eines Golferarms gehören u.a. Schmerzen, Schwächegefühl im betroffenen Muskel oder Gelenk, Brennen, Taubheit oder Hand-, Handgelenk-, Schulter- und Nackenschmerzen.

Tennisarm Behandlung: Wie Massagen helfen können

Um Muskel- und Sehnenüberlastungen erfolgreich zu behandeln, empfiehlt es sich, auf Weichteilspezialisten zurückzugreifen. Hier bieten sich insbesondere Massagetherapeuten als Ansprechpartner an. Denn diese verfügen über das geeignete Know-How, das für die Behandlung von solchen Verletzungen unverzichtbar ist.

Hier können Massagen auf verschiedene Weise helfen. Sie regen zum Beispiel die Durchblutung an, die wiederum den Fluss von Sauerstoff und Nährstoffzellen, zu den Muskeln, unterstützt. Des Weiteren, können Massagen dazu beitragen das Muskelgewebe zu entspannen, was schmerzhafte Kontraktionen und Spasmen lindert.

Die stressmindernde Wirkung von Massagen lässt den Körper schneller heilen. Außerdem sinkt der Stresshormonspiegel, während Glückshormone freigesetzt werden. Dies versetzt Körper und Geist in einen entspannten Zustand.

Tennisarm Behandlung: Wie gehen Massagetherapeuten vor?

Für die Behandlung eines Tennis- oder Golferarms werden verschiedene Techniken eingesetzt. Je nach Ausbildung und Erfahrung des Massagetherapeuten, stehen Massagearten wie Deep Tissue Massagen, myofasziale Lösetechniken, neuromuskuläre Therapie oder Akupressur, zur Verfügung. Oftmals kombinieren Massagetherapeuten einen oder mehrere dieser Ansätze, um tief in das Gewebe massieren zu können.

Ein Termin mit einem Massagetherapeuten könnte bspw. wie folgt aussehen.

Zuerst führt der Masseur eine Anamnese durch und prüft dabei die Empfindlichkeit des Ellenbogens. Hierbei wird untersucht, ob Schmerzen in der Hand, am Handgelenk oder an der Schulter auftreten.

Als nächstes wird die Beweglichkeit des betroffenen Gelenks untersucht. Diese Informationen verwendet der Masseur, um ein Behandlungsprotokoll zu entwerfen. Ziel ist es, Schmerzen zu lindern und die Beweglichkeit des Gelenks zu fördern.

Tennisarm Behandlung: Sonstige Vorgehensweisen

Die Hydrotherapie gilt, wegen ihrer fördernden Wirkung auf die Durchblutung, als eine beliebte Ergänzung zu gewöhnlichen Behandlungsoptionen für einen Tennisarm. Diese Methode macht sich die unterschiedlichen Auswirkungen von Hitze und Kälte, auf den Körper, zunutze: Während Hitze die Durchblutung fördert, verringern kältere Temperaturen  den Blutfluss.

Durch das Abwechseln zwischen warm und kalt, kann man mittels der Wechseldusche,  das Blut durch die betroffenen Stellen „pumpen“ und dabei entzündliche Fremdkörper abtransportieren. Hier setzen Massagetherapeuten auf verschiedene Anwendungen: Soll der Körper abgekühlt werden, werden oft Eis-Massagen angewendet. Wenn man hingegen die Körpertemperatur erhöhen möchte, wird feuchte Wärme eingesetzt, um das Gewebe weicher zu machen, bevor der Massagetherapeut mit der Tiefenarbeit beginnt.

Bei einer Behandlung des Tennisarms kann es oft, beim Abbau von Spannungen, zu leichten Schmerzen kommen. Während der Behandlung arbeitet man eng mit dem Massagetherapeuten zusammen, um sicherzustellen, dass der Druck nicht unangenehm wird.

Tennisarm Behandlung: Nach der Massage

Die Selbstpflege stellt einen wesentlichen Bestandteil für den Erfolg einer Behandlung, gegen den Tennis- oder Golferarm, dar. Unter Anweisung eines qualifizierten Massagetherapeuten, können Sie die Wirkung Ihrer Massage zu Hause, wie folgt, verstärken:

– Tennisarm kühlen oder wärmen

– Arm schonen

– Bandage tragen

– Tapen

– Dehnübungen durchführen