Das Vor-Ort-Programm gegen muskel-skelett-bedingte Ausfalltage in Logistik, Produktion und Industrie. Staatlich geprüfte Therapeuten arbeiten direkt bei Ihnen: standardisiertes Screening, Einzeltermine, Re-Test nach festem Raster. Sie bekommen ein Reporting, das Sie Ihrer Geschäftsleitung vorlegen können.
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Wer Beschwerden hat, wartet nicht auf die nächste Schulung. Und wer nach Feierabend noch zur Praxis fahren soll, geht meistens nicht hin oder bekommt gar nicht erst einen Termin – und fällt bis dahin aus oder arbeitet deutlich eingeschränkter. Deshalb greift Prävention allein zu kurz und reine ambulante Versorgung zu spät.
Physicare holt beide Gruppen ab, an einem Ort: wer bereits Beschwerden angibt, bekommt einen Einzeltermin im geschlossenen Raum. Wer noch keine hat, wird auf der Fläche angesprochen und beraten. Beides während der Arbeitszeit, beides dokumentiert.
Muskel-Skelett-Erkrankungen machen bundesweit 20,3 Prozent aller Ausfalltage aus, bei einer durchschnittlichen Falldauer von 18,4 Tagen. Das sind Durchschnittswerte über alle Branchen. In körperlich belasteten Belegschaften liegen sie darüber, und Ihr eigener Kassenbericht sagt Ihnen genauer als jede Marktzahl, wie es an Ihrem Standort aussieht.
Wie ungleich sich das verteilt, zeigt der Blick auf die Berufsgruppen: Fertigungsberufe kommen auf 2.739 Ausfalltage je 100 Beschäftigte, IT- und naturwissenschaftliche Berufe auf 1.500. Wer körperlich arbeitet, fällt fast doppelt so oft aus.
Dazu kommt, was in keiner Statistik auftaucht: 63 Prozent der Beschäftigten haben 2024 krank gearbeitet, 44 Prozent davon länger als eine Woche. Sie sind da, arbeiten aber unproduktiver und die nächste Krankmeldung ist nicht weit. Der Kreislauf schließt sich.
Jeder Schritt läuft bei jedem Kunden strukturiert ab. Das ist der Grund, warum sich am Ende überhaupt etwas vergleichen lässt.
Zu Beginn erheben wir einen vereinfachten Bewegungs-Check und einen standardisierten Fragebogen: Gesundheitszustand, Häufigkeit und Stärke der Beschwerden bei arbeitstypischen Bewegungen, Beeinträchtigung bei der Arbeit, dazu eine Körperkarte. Daraus ergibt sich die fachliche Einstufung und gleichzeitig die Ausgangsbasis für Ihr Reporting.
Einzeltermine von 30 Minuten im geschlossenen Raum, nach einem festen Dosierungsraster. Parallel arbeiten unsere Therapeuten auf der Fläche: Begehungen, kurze Kontakte am Arbeitsplatz, Beratung an der konkreten Tätigkeit, auf Wunsch Aufwärmeinheiten vor Schichtbeginn als Verletzungsprophylaxe.
Nach Abschluss eines Falls wird exakt derselbe Fragebogen und derselbe Bewegungs-Check erneut erhoben, im identischen Layout. Damit ist die Veränderung direkt vergleichbar und nicht interpretationsbedürftig.
Aggregiert und anonymisiert: Entwicklung der angegebenen Beschwerdestärke, Betroffenheitsquote, Nutzungsquote, abgeschlossene Fälle, Veränderung der Beeinträchtigung bei der Arbeit. Live in der Customer Area, dazu quartalsweise als aufbereiteter Management-Report.
Buchungen, Auslastung und Feedback in Echtzeit in Ihrer Customer Area. Sie sehen nach 13 Wochen, ob das Programm angenommen wird, nicht erst nach einem Jahr.
Aufbereitet für die Geschäftsleitung, mit Vorher-Nachher-Vergleich aus Screening und Re-Test. Aggregiert und anonymisiert, Auswertungen erst ab fünf Personen je Gruppe.
Das ist der Punkt, an dem betriebliche Gesundheitsangebote oft scheitern. Budgets werden freigegeben, Angebote stehen bereit, und dann nutzt sie niemand. Bei digitalen Programmen bricht mehr als die Hälfte der Teilnehmenden ab. Unter 20 Prozent Teilnahmequote gilt eine Maßnahme als nicht tragfähig.
An einem Industriestandort mit rund 600 Beschäftigten, an dem ein Therapeut sechs Stunden pro Woche vor Ort ist, liegt die Quote gebuchter und wahrgenommener Termine bei 98 Prozent. Die Weiterempfehlung liegt bei 9,8 von 10. Der Aufwand auf Kundenseite liegt bei etwa zehn Minuten im Monat.
Ein Ausfalltag kostet mehr als die Entgeltfortzahlung. Die reine Fortzahlung liegt bei einem gewerblichen Mitarbeitenden im Schichtbetrieb bei rund 190 Euro. Rechnet man Mehrarbeit, Leiharbeit, Einarbeitung der Ersatzkräfte und nicht ersetzte Tage hinzu, liegen die operativen Vollkosten bei rund 500 Euro. Marktüblich genannt wird eine Spanne von 250 bis 750 Euro.
Wir rechnen bewusst mit 500 Euro und nicht mit dem oberen Ende. Setzen Sie Ihren eigenen Wert ein, die Rechnung funktioniert mit jedem.
Das Programm ist ab rund sechs Prozent vermiedener MSE-bedingter Ausfalltage kostendeckend.
Die Entwicklung von Ausfalltagen hat viele Ursachen, eine vollständige Zurechnung ist nicht möglich. Deshalb weisen wir den Break-even aus und versprechen keine Einsparung. Zur Einordnung der Größenordnung: der iga-Report beziffert den Rückfluss betrieblicher Gesundheitsförderung mit 2,70 Euro je investiertem Euro.
Der Effekt auf Ausfalltage braucht Zeit und einen Kassenbericht. Ob das Programm greift, sehen Sie deutlich früher.
Auslastungsquote von Einzelterminen, Beratungskontakte direkt am Arbeitsplatz sowie erstes Feedback von Teilnehmenden. Sie wissen, ob die Belegschaft das Angebot annimmt.
Erste Re-Test-Ergebnisse mit Vorher-Nachher-Vergleich. Eine erste Übersicht zu Hot-Spots mit besonders hohem Bedarf. Sie haben erste Zahlen für die Geschäftsleitung.
Sie sehen die Belastungsschwerpunkte, bevor sie im Kassenbericht auftauchen. Die Screening-Daten sind aggregiert auswertbar und lassen sich neben Ihre Gefährdungsbeurteilung legen.
Ein Angebot, das gewerbliche Belegschaften tatsächlich nutzen, und eine Auswertung, mit der Sie das belegen können. Kein zusätzlicher Verwaltungsaufwand, die Organisation läuft über uns.
Wenn drei Leute in der Schicht fehlen, wird es teuer. Das Programm setzt an, bevor aus Beschwerden ein Ausfall wird, und kostet Sie pro Person 30 Minuten Arbeitszeit.
Freiwillig, vertraulich, jederzeit widerrufbar. Der Arbeitgeber erhält keine personenbezogenen Gesundheitsdaten. Wir bringen einen Standard-Einwilligungstext und eine Faktenkarte für Ihr Gremium mit.
Der Arbeitgeber erhält keine personenbezogenen Gesundheitsdaten. Auswertungen gehen ausschließlich aggregiert und anonymisiert an Sie, und erst ab fünf Personen je Gruppe.
Vor jeder Erhebung bestätigt die oder der Mitarbeitende eine Einwilligung: freiwillig, vertraulich, keine Weitergabe an den Arbeitgeber, jederzeit widerrufbar. Ohne diese Bestätigung erheben wir nichts.
Für Betriebsrat und Datenschutzabteilung stellen wir die Unterlagen vor Projektstart bereit, damit die Freigabe nicht zum Engpass wird.

„Vom Projektmanagement bis zur individuellen Betreuung auf der Fläche durch Wellnows Experten, das gemeinsame Projekt trifft genau unsere Erwartungen.“
Thorsten Kübler, Senior Human Factors Engineer, Tesla
„Für uns bei SPITZKE war wichtig, eine nachhaltige Lösung für die körperliche Gesundheit unserer Mitarbeitenden zu finden. Wellnow bietet uns genau das: hochqualifizierte Therapeut:innen direkt vor Ort und Prozesse, die unseren Aufwand minimieren. Die Buchungsquote und das begeisterte Feedback sprechen für sich, und wir beobachten eine klare Steigerung der Zufriedenheit und Produktivität unserer Belegschaft.“
Kerstin Kretschmann, Leitung Betriebliches Gesundheitsmanagement, SPITZKE SENicht überall. Vier Punkte entscheiden darüber, ob das Programm bei Ihnen funktioniert. Wenn einer davon nicht passt, sagen wir Ihnen das offen, statt Ihnen ein Angebot zu schicken.
FAQ
Ein Paketpreis pro Standort und Monat, abhängig von der Präsenz vor Ort, inklusive Plattform, Projektmanagement und Reporting. Ein erstes konkretes Angebot bekommen Sie, sobald wir Ihren Standort und Ihre Herausforderungen verstanden haben. Meistens nach dem ersten oder zweiten Gespräch, gegebenenfalls vor Ort.
Mitarbeitende nennen die Versorgung vor Ort regelmäßig als Grund für Zufriedenheit mit dem Arbeitgeber.
Ja, und das ist gut so. Datenerhebung und Buchungstool sind mitbestimmungsrelevant. Wir bringen Einwilligungstext und Faktenkarte mit und binden das Gremium früh ein.
Innerhalb. Das ist der Grund für die hohe Nutzung. Ein Termin dauert 30 Minuten.
Schreiben Sie uns kurz, worum es geht. Wir schicken Ihnen passende Informationen zu Physicare und beantworten Ihre Fragen.