Die typischen Vorurteile bei der Massage

Wir sind überzeugt, jeder kennt mindestens einen Mythos über Massagen. Eine "Wahrheit", die vermutlich so nicht ganz richtig ist. Wir sammeln einige dieser Vorurteile und räumen damit auf!

Die typischen Vorurteile bei der Massage

Massagen werden seit Tausenden von Jahren als Behandlungsmethode eingesetzt, und es gibt Belege dafür, die bis ins alte China und Ägypten zurückreichen. Leider gibt es immer noch viele Mythen, die sich um sie ranken. Wir möchten mit einigen dieser Massage-Mythen aufräumen, damit du dich in den Händen eines ausgebildeten Massagetherapeuten sicher fühlen kannst.

Mythos Nr. 1: Jede Massage ist gleich.

Es gibt tatsächlich viele verschiedene Arten von Massagen, jede davon hat einen anderen Fokus:

  • Entspannungsmassage: Zur Reduktion des Muskeltonus, Verringerung von Stress und Förderung der Entspannung
  • Sportmassage: für Menschen, die einen aktiven Lebensstil führen und deren Muskeln und Sehnen überlastet sind
  • Pränatalmassage: für werdende Mütter zur Linderung von Schwangerschaftsbeschwerden
  • Lymphdrainage: ist eine spezielle Art der medizinischen Massage, dabei wird der Transport der Lymphflüssigkeit in den Lymphgefäßen durch sanfte Grifftechniken angeregt.

Diese 4 Arten dienen nur als Beispiel. Sprich mit deinem Massagetherapeuten um eine Massageart und Technik zu finden, die deinen Zielen, die du mit der Massage verfolgst, am ehesten entspricht.

Mythos Nr. 2: Bei einer Massage werden nur die Muskeln bewegt und sonst nichts.

Eine Massage ist so viel mehr als das. Wenn du spürst, dass sich während deiner Massagetherapie etwas "bewegt", handelt es sich wahrscheinlich um Flüssigkeiten, die deine Gelenke lockern und die Bewegung erleichtern.Wenn diese Flüssigkeiten in Bewegung kommen, kann das helfen, Schwellungen zu reduzieren.

Neben der Bewegung von Flüssigkeit, werden auch überanspruchte Gelenke, Muskeln und weiteres Weichgewebe gedehnt. Dies hilft, Schmerzen und Beschwerden zu lindern und die Durchblutung zu fördern, um beispielsweise Giftstoffe abzutransportieren und darüber den Heilungsprozess zu fördern.

Mythos Nr. 3: Eine Massage bringt nur vorübergehende Linderung.

Während die Wirkung der ersten paar Sitzungen nach ein paar Tagen nachlassen kann, bietet eine fortgesetzte Massagetherapie langfristige Linderung.

Unsere Muskeln haben ein "Gedächtnis", und wenn wir zu viel Zeit in einem angespannten Zustand verbringen, "lernen" unsere Muskeln diesen Zustand und halten ihn für den neuen Ruhezustand. Einer der Vorteile einer regelmäßigen Massage besteht darin, dass dieses Gedächtnis zurückgesetzt wird. Dein Therapeut bearbeitet und manipuliert die Muskeln zurück in den wirklichen Ruhezustand, so dass du wieder schmerzfrei werden kannst. Sie kann auch bei chronischen Erkrankungen wie Arthritis helfen.

Mythos Nr. 4: Eine gute Massage, sollte Schmerzen verursachen.


Es ist möglich, dass eine Massage von sehr verspannten Muskeln und muskulären Verhärtungen zu leichten Schmerzen führen kann. Viele finden einen leichten Dehn- und Massageschmerz aber auch als angenehm. Grundsätzlich sagt der Schmerzgrad aber nichts darüber aus, ob eine Massage gut oder schlecht ist.

Mythos Nr. 5: Massage kann eine Fehlgeburt verursachen

Einer der häufigsten Mythen über Massagen hängt mit Fehlgeburten oder frühen Wehen zusammen. Es gibt jedoch keine Beweise für einen Zusammenhang zwischen Massage und diesen beiden Schwangerschaftsproblemen. Vielmehr weiß man heute, dass eine Massage während der Schwangerschaft dazu beitragen kann, allgemeine Schmerzen zu lindern und Stresshormone abzubauen.

Massage-Mythos Nr. 6: Unterbrechen Sie Ihren Therapeuten nicht, auch wenn es weh tut

Es gibt einen Unterschied zwischen Schmerz und Unbehagen. Ein gewisses Unbehagen ist völlig normal, vor allem bei intensiveren Behandlungen wie Tiefengewebsmassagen. Wenn du jedoch mehr als nur Unbehagen empfindest, solltest du deinen Therapeuten darüber informieren. So kann er seine Technik so anpassen, dass sie dir nicht weh tut und du trotzdem das Ziel der Sitzung erreichst.

Über den Autor
Enno Kuntze
Gründer & Geschäftsführer
Widmet sich mit Leidenschaft den Themen Gesundheit und Zufriedenheit in Unternehmen. Er ist Geschäftsführer und Gründer von Wellnow, einer Serviceplattform für moderne BGM-Lösungen. Wellnow hilft Unternehmen zielgruppengerechte Angebote wie Massage am Arbeitsplatz, Business Yoga und Rückenfit direkt am Arbeitsplatz zu etablieren.

Enno Kuntze freut sich auf Ihr Feedback an enno.kuntze@wellnow.de oder über LinkedIn.

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