Krankenstand senken: Die 4 Ursachen für AU-Tage und welche Maßnahmen wirken

Krankenstand ist nicht gleich Krankenstand. Hinter AU-Tagen stehen unterschiedliche Ursachen, die von Erkrankungen und Infektionen bis hin zu belastenden Arbeitsbedingungen reichen. Die AU-Tage-Matrix zeigt vier typische Ursachen und welche Maßnahmen jeweils wirken können. Besonders für gewerbliche Beschäftigte gilt, dass Gesundheitsangebote zur Arbeitsrealität passen müssen. Wie Unternehmen gezielt ansetzen und Krankenstand nachhaltig senken können, zeigt dieser Beitrag.

Krankenstand ist nicht gleich Krankenstand

Immer mehr Unternehmen kämpfen mit hohem Krankenstand und verzeichnen dementsprechend viele Arbeitsunfähigkeitstage (AU-Tage). Dies belastet nicht nur Konzerne, sondern auch den industriellen Mittelstand. 

Der Krankenstand sagt nicht aus, wie viele Mitarbeitende ausfallen, sondern wie viele AU-Tage insgesamt entstehen.

Dabei sind sowohl die Anzahl der Abwesenheitsfälle als auch die Gesamtanzahl der Abwesenheitstage relevant. Typischerweise wird der Krankenstand von wenigen Fällen getrieben, bei denen die Mitarbeitenden besonders lange abwesend sind.

Laut aktuellen Studien der AOK waren Versicherte 2025 durchschnittlich 23,3 Tage krankheitsbedingt arbeitsunfähig, wobei sich die Ursachen deutlich nach Erkrankungsart unterschieden. Dabei kam es vor allem aufgrund von Langzeiterkrankungen zu hohen Ausfallzeiten. Besonders relevant ist dabei die Situation in Berufen mit hohem gewerblichem Anteil. Der Krankenstand liegt dort mit 25 bis 28 Fehltagen pro Jahr über dem Durchschnitt.

Was viele also unbeachtet lassen, ist, dass Krankenstand nicht gleich Krankenstand ist und demnach AU-Tage nicht gleich AU-Tage sind. Die Ursachen für Krankenstand lassen sich schematisch in vier große Bereiche einteilen. Da diese unterschiedlichen Ursprungs sind, macht es wenig Sinn, alle vier mit derselben „Medizin“ zu behandeln.

Das Problem ist also oft nicht allein die Zahl der Krankheitsfälle, sondern vor allem deren Dauer. Und die hat wiederum mit der Ursache für den Krankenstand zu tun.

Demnach dauern laut dem TK-Gesundheitsreport 2026 nur 3,6 % der Krankmeldungen länger als sechs Wochen, jedoch machen diese wenigen Fälle 45,7 % aller gemeldeten Fehlzeiten aus.

Unternehmen, die Krankenstand und AU-Tage wirksam senken wollen, müssen sich zwei Fragen stellen:

1.     Warum ist jemand krank?
2.     Wie lange ist jemand krank?

AU-Tage-Matrix: Die vier Ursachen für AU-Tage und welche Maßnahmen Krankenstand senken

 Die AU-Tage-Matrix betrachtet zwei Dimensionen:

Extern oder intern: Entsteht die Ursache für AU-Tage außerhalb oder innerhalb des Unternehmens?
Verhaltens- oder Verhältnisprävention:
Steht die individuelle Situation des Menschen oder die Gestaltung der äußeren Bedingungen im Vordergrund?

Daraus ergeben sich vier Ursachen für AU-Tage:

1. Schicksals-AU
2. Kultur-AU
3. Schutz-AU
4. Belastungs-AU

Die Unterscheidung ist wichtig, weil nicht jede Ursache mit derselben Maßnahme beeinflusst werden kann.

1. Schicksals-AU: Wenn der Ausfallgrund nicht im Unternehmen entsteht

Nicht jede Arbeitsunfähigkeit hat ihren Ursprung im Betrieb. Auch eine schwere Erkrankung, ein privater Unfall oder ein persönlicher Schicksalsschlag können dazu führen, dass Beschäftigte über längere Zeit nicht arbeiten können.

Das Unternehmen kann die Ursache nicht beseitigen. Es kann aber entscheidend beeinflussen, wie es mit der Situation umgeht und wie gut die Rückkehr gelingt.

Was bei Schicksals-AU wirkt:

Bei dieser Form der AU kann man mit Präventionsmaßnahmen nicht entgegenwirken. Im Mittelpunkt stehen Unterstützung und ein professioneller Umgang mit der Rückkehr.

Dazu zählen beispielsweise die empathische Kommunikation durch Führungskräfte, eine verlässliche Ansprechperson, ein professioneller BEM-Prozess (Betriebliches Eingliederungsmanagement), eine strukturierte Wiedereingliederung, Hilfsangebote wie beispielsweise psychosoziale Betreuung oder die Prüfung, ob die bisherige Tätigkeit bei der Rückkehr angepasst werden muss.

2. Kultur-AU: Wenn das Unternehmen selbst zum Belastungsfaktor wird

Hier spielen Arbeitsbedingungen, soziale Beziehungen oder die Unternehmenskultur eine Rolle.

Mögliche Warnsignale, dass AU-Tage aufgrund von Unternehmenskultur drohen, sind wiederkehrende Konflikte im Team oder mit Führungskräften, geringe Handlungsspielräume, unklare Zuständigkeiten oder Veränderungen, die Beschäftigte stark belasten.

Ein einzelner Krankheitsfall beweist dabei selbstverständlich noch keine problematische Unternehmenskultur. Erst wiederkehrende Muster und die systematische Betrachtung der Arbeitsbedingungen können Hinweise liefern.

Was bei Kultur-AU wirkt:

Je nachdem, ob die Ursache in der Arbeitsgestaltung oder Zusammenarbeit liegt, müssen auch dort Maßnahmen ansetzen.

Das kann so aussehen, dass man Führungskräfte sensibilisiert, Rollen und Verantwortlichkeiten besser abklärt, Arbeitspensum und die verfügbare Zeit überprüft oder Beschäftigte in die Gestaltung von Lösungen einbezieht und, wo möglich, Handlungsspielräume erweitert. Dabei sind auch Teilhabe und die Stärkung der Selbstwirksamkeit wichtige Aspekte. Beschäftigte sollen die Möglichkeit haben, ihre Perspektiven und Bedürfnisse einzubringen, Entscheidungen mitzugestalten und Einfluss auf ihre Arbeitssituation zu nehmen.

3. Schutz-AU: Wenn Infektionen zu Fehlzeiten führen

Infektionen gehören zu den häufigsten Gründen für kurzfristige Arbeitsunfähigkeit. Im Fehlzeiten-Report 2025 der AOK entfielen 36 % der AU-Fälle auf Atemwegserkrankungen.

Gerade bei Infektionswellen kann deshalb innerhalb kurzer Zeit eine große Zahl von Beschäftigten ausfallen.

Was bei Schutz-AU wirkt:

Infektionen lassen sich nicht vollständig verhindern, Übertragungsrisiken im Betrieb können jedoch reduziert werden.

Dazu gehören – abhängig von Tätigkeit und Situation – beispielsweise eine gute Hand- und Betriebshygiene, ausreichende Lüftung, klare Regeln für den Umgang mit akuten Erkrankungen sowie Impfangebote und betriebsärztliche Vorsorge.

Für gewerbliche Arbeitsplätze ist dabei relevant, dass Homeoffice häufig keine Option ist. Produktions-, Logistik- oder Montagearbeiten finden dort statt, wo die Leistung erbracht werden muss, deswegen sind gerade hier Schutzmaßnahmen vor Ort essentiell.

4. Belastungs-AU: Wenn die Arbeit krank macht

Die Belastungs-AU ist besonders für das Gesundheitsmanagement von gewerblichen Mitarbeitenden relevant.

Hier steht die Frage, welche körperlichen – oder psychischen Belastungen – durch die Arbeit stehen im Mittelpunkt. Die möglichen Belastungen reichen von hoher Arbeitsintensität und Zeitdruck bis zu schwerem Heben, repetitiven Bewegungen oder ungünstigen Körperhaltungen.

Das Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG) nennt sowohl die Gestaltung von Arbeits- und Fertigungsverfahren, Arbeitsabläufen und Arbeitszeit als auch psychische Belastungen ausdrücklich als mögliche Gefährdungen.

Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) unterscheidet sechs grundlegende Formen körperlicher Belastung:

  1. Heben, Halten und Tragen
  2. manuelle Arbeitsprozesse
  3. Ziehen und Schieben
  4. Ganzkörperkräfte
  5. Körperfortbewegung
  6. Körperzwangshaltungen


Solche Belastungen können bei entsprechender Ausprägung zu einer Überbeanspruchung führen. Besonders häufig betroffen ist der Muskel-Skelett-Bereich. Schweres Heben und Tragen, gebeugte Körperhaltungen oder repetitive manuelle Tätigkeiten begünstigen Rücken-, Nacken- oder Kniebeschwerden.

Was bei Belastungs-AU wirkt:

Bei starken körperlichen Belastungen ist es wichtig, Prävention und die Behandlung bestehender Beschwerden miteinander zu verbinden. Dabei können unterschiedliche Maßnahmen ansetzen, etwa eine ergonomische Gestaltung von Arbeitsabläufen, der Zugang zu geeigneten Interventionsangeboten sowie Coachings oder Workshops, die Beschäftigte im Umgang mit körperlichen Belastungen unterstützen.

Ein mögliches Beispiel ist die Physiotherapie am Arbeitsplatz. Sie setzt direkt an der konkreten Belastungssituation an. Mitarbeitende erhalten individuelle Unterstützung bei Beschwerden, lernen geeignete Übungen und können für ergonomisch günstigere Bewegungsabläufe sensibilisiert werden.

Der entscheidende Punkt:

Nicht jede Person braucht dieselbe Maßnahme. Je früher Beschwerden erkannt und je individueller die Unterstützung auf die konkrete Belastung abgestimmt wird, desto größer ist die Chance, aus gelegentlichen Beschwerden keine wiederkehrenden oder langfristigen Ausfälle entstehen zu lassen.

Warum gewerbliche Mitarbeitende besondere Aufmerksamkeit brauchen, um Krankenstand zu senken

In Produktion, Logistik, Montage, Handwerk oder Fertigung stehen das Heben und Tragen von Lasten, repetitive manuelle Tätigkeiten oder Arbeiten in ungünstigen Körperhaltungen an der Tagesordnung.

Das bleibt nicht ohne Folgen. Gerade Muskel-Skelett-Erkrankungen zählen zu den häufigsten Ursachen für Arbeitsunfähigkeit und treffen gewerblich Beschäftigte besonders oft. Gewerbliche Belegschaften tragen damit unter anderem aufgrund des hohen Anteils an Muskel-Skelett-Erkrankungen, die rund ein Viertel der Arbeitsunfähigkeit ausmachen, in besonderem Maße zum Krankenstand bei.

Belastungen: einseitige Bewegungen, Zeitdruck, fehlende Erholung und jahrelange körperliche Beanspruchung können sich schleichend zu Beschwerden entwickeln. Aus einem Ziehen im Rücken wird chronischer Schmerz, aus gelegentlichen Beschwerden ein längerer Krankenstand.

Wie verbreitet körperliche Beschwerden im gewerblichen Umfeld sind, zeigt der TK-Gesundheitsreport 2026. Demnach berichten 70 % der Beschäftigten im verarbeitenden Gewerbe von körperlichen Beschwerden, 34 % davon von Rückenschmerzen. Gleichzeitig werden viele Beschwerden offenbar erst dann zur AU, wenn sie bereits länger bestehen oder die Arbeitsfähigkeit deutlich einschränken.

63 % der Beschäftigten arbeiteten 2024 trotz Krankheit. 44 % davon waren länger als eine Woche krank. Das zeigt, dass die offiziell gemeldeten AU-Tage nur einen Teil der tatsächlichen gesundheitlichen Belastung abbilden können.

Nach Berechnungen der BAuA verursachten Muskel-Skelett-Erkrankungen im Jahr 2024 rund 26,1 Milliarden Euro Produktionsausfallkosten. Der damit verbundene Ausfall an Bruttowertschöpfung wird auf 44,2 Milliarden Euro geschätzt. Damit weisen Muskel-Skelett-Erkrankungen unter den Diagnosegruppen das größte Präventionspotenzial auf.

Wenn die Maßnahme nicht zur Arbeitsrealität passt, erreicht sie die Beschäftigten nicht

Warum also nicht einfach mit den bewährten BGM-Maßnahmen gegensteuern? Weil genau hier ein Problem liegt. Betriebliches Gesundheitsmanagement wird in der Praxis häufig aus der Perspektive der Büroarbeitswelt gedacht. Ergonomie am Schreibtisch, Rückenkurse oder Stressmanagement – alles sinnvoll. Aber nicht für jemanden, der acht Stunden Pakete bewegt, Maschinen bedient, auf der Baustelle arbeitet oder in der Montage immer wieder dieselbe körperlich belastende Bewegung ausführt.

Viele populäre Gesundheitsangebote sind für Büroarbeitsplätze konzipiert und gehen an der Realität gewerblicher Mitarbeitender vorbei. Für sie sind Angebote nach Feierabend, rein digitale Programme oder einmalige Schulungen häufig schwer mit dem Arbeitsalltag vereinbar. Das zeigt sich auch an den Teilnahmequoten. Gesundheitskurse nach Feierabend erreichen teilweise weniger als 20 % der Beschäftigten, im Schichtbetrieb liegen die Quoten häufig noch deutlich darunter. Bei digitalen BGM-Programmen brechen zudem mehr als 50 % der Teilnehmenden vorzeitig ab. Um gewerbliche Mitarbeitende tatsächlich zu erreichen, müssen Gesundheitsmaßnahmen deshalb stärker an Arbeitszeit, Arbeitsort und konkreten Belastungen ausgerichtet sein.

Das Problem ist nicht, dass BGM für gewerbliche Mitarbeitende irrelevant wäre. Im Gegenteil – gerade hier kann BGM einen großen Unterschied machen. Es muss nur an der tatsächlichen Belastung ansetzen.

Wie hilft Wellnow, Krankenstand und AU-Tage zu senken?

Mit betrieblichen Gesundheitsmaßnahmen direkt vor Ort unterstützt Wellnow Unternehmen dabei, Gesundheitsmaßnahmen näher an den tatsächlichen Arbeitsalltag zu bringen. Vor allem dort, wo klassische BGM-Angebote oft an ihre Grenzen stoßen. Zum Angebot gehören unter anderem Physiotherapie für Industrie und Büro sowie Massagen vor Ort und Ergonomie-Coaching.

Gerade bei gewerblichen Mitarbeitenden ist dieser Ansatz relevant. Wer körperlich arbeitet, kann Gesundheitsangebote nicht einfach ins Homeoffice mitnehmen oder zwischen zwei Meetings einen Rückenkurs besuchen. Die Maßnahme muss zum Arbeitsplatz, zur Tätigkeit und zur konkreten Belastung passen.

Bei der Belastungs-AU bedeutet das beispielsweise, dass Mitarbeitende bei bestehenden Beschwerden direkt am Arbeitsplatz physiotherapeutisch unterstützt werden können.

Damit geht es nicht nur darum, bestehende Beschwerden zu behandeln. Es geht auch darum, wiederkehrende Belastungen frühzeitig zu erkennen und ihnen entgegenzuwirken, bevor aus gelegentlichen Beschwerden längere Ausfallzeiten entstehen.

 

FAQs:

Was sind die häufigsten Ursachen für einen hohen Krankenstand?

Ein hoher Krankenstand kann unterschiedliche Ursachen haben. Dazu gehören beispielsweise Infektionen, körperliche oder psychische Belastungen, problematische Arbeitsbedingungen oder längere Erkrankungen. Deshalb sollten Unternehmen zunächst analysieren, welche Ursachen und Beschäftigtengruppen besonders viele AU-Tage verursachen. Wichtig ist es, nicht nur auf die Häufigkeit, sondern auf die Dauer des Krankenstandes zu achten.

Welche Maßnahmen helfen, den Krankenstand zu senken?

Wirksame Maßnahmen hängen von den Ursachen der Fehlzeiten ab. Dazu gehören beispielsweise ein guter Infektionsschutz, ergonomische Arbeitsplatzgestaltung, betriebliches Gesundheitsmanagement, Führungskräfteentwicklung und individuelle Gesundheitsangebote wie Physiotherapie. Entscheidend ist, Maßnahmen nicht nach dem Gießkannenprinzip einzusetzen, sondern am tatsächlichen Bedarf auszurichten.

Wie können Unternehmen den Krankenstand bei gewerblichen Mitarbeitenden senken?

Bei gewerblichen Mitarbeitenden sollten vor allem die konkreten körperlichen und organisatorischen Belastungen betrachtet werden. Sie sind am häufigsten von Muskel-Skelett-Erkrankungen betroffen. Ergonomie, individuelle Physiotherapie am Arbeitsplatz, die Anpassung von Arbeitsabläufen und eine frühzeitige Unterstützung bei Beschwerden können dazu beitragen, Belastungen zu reduzieren und längeren Ausfällen vorzubeugen.

Welche Rolle spielt BGM beim Senken des Krankenstands?

BGM kann einen wichtigen Beitrag leisten, wenn es zur jeweiligen Belegschaft und Arbeitsrealität passt. Gerade für gewerbliche Mitarbeitende sollten Gesundheitsmaßnahmen nicht ausschließlich auf die Büroarbeitswelt ausgerichtet sein, sondern direkt an den körperlichen, psychischen und organisatorischen Belastungen des Arbeitsplatzes ansetzen.

Warum sollte man beim Krankenstand nicht nur die Anzahl der Krankheitsfälle betrachten?

Die Anzahl der Krankheitsfälle allein sagt wenig über die tatsächliche Belastung eines Unternehmens aus. Entscheidend sind auch die AU-Tage und die Dauer der einzelnen Ausfälle. Wenige Langzeitausfälle können mehr Fehltage verursachen als zahlreiche kurze Erkrankungen. Deshalb sollten Unternehmen beides analysieren, wenn sie den Krankenstand gezielt senken wollen.

Über den Autor
Enno Kuntze
Gründer & Geschäftsführer

Widmet sich mit Leidenschaft den Themen Gesundheit und Zufriedenheit in Unternehmen. Er ist Geschäftsführer und Gründer von Wellnow, einer Serviceplattform für moderne BGM-Lösungen. Wellnow hilft Unternehmen zielgruppengerechte Angebote wie Massage am Arbeitsplatz direkt am Arbeitsplatz zu etablieren.

Enno Kuntze freut sich auf Ihr Feedback an enno.kuntze@wellnow.de oder über LinkedIn.