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Welche Berufe schädigen den Rücken?

Welche Tätigkeiten lösen akute Rückenschmerzen oder langfristige Rückenbeschwerden aus? Dauerhafte Belastungen am Arbeitsplatz wie schweres Tragen und Heben oder einseitige Haltungen durch langes Arbeiten im Büro führen meist zu Rückenproblemen. Wir zeigen Ihnen in diesem Artikel wie Sie gegen diese Beschwerden bei der Arbeit vorbeugen können.

  1. 1. Welche Berufe und Tätigkeiten belasten den Rücken?
  2. 2. Wie kann man gegen diese Rückenprobleme bei der Arbeit vorbeugen?

Welche Berufe und Tätigkeiten belasten den Rücken?

Nackenschmerzen ist ein typisches Symptom für Büroarbeit. Beugen sie dies durch Massagen vor

Tragen und Heben schwerer Lasten

Berufe wie beispielsweise bei der Müllabfuhr, im Baugewerbe oder im Umzugsdienst fordern viel körperliche Belastung und oft eine gebeugte Körperhaltung. Das Heben, Halten und Tragen schwerer Lasten schädigt hier meist den Rücken.

Beim Tragen und Heben liegt das meiste Gewicht nämlich auf der Lendenwirbelsäule. Dadurch wir die Rückenmuskulatur überstrapaziert und die Wirbelsäule belastet.

Arbeiten mit hoher Kraftanstrengung

Berufe wie Kranfahrer oder das Arbeiten bei Windenergieanlagen fordern meist eine erhöhte Kraftanstrengung wie das Steigen und Klettern. Der Körper wird dabei oft überfordert und der Rücken stark belastet.

Auch handwerkliche Berufe wie Bohrer, Stampfer oder das Arbeiten mit Erdbaumaschinen wirken auf den Körper mit Vibrationen ein und überlasten den Körper mit viel Energie und Kraft.

Arbeiten mit ungünstiger Körperhaltung

Extreme Gelenkwinkelstellungen und Druckbelastungen auf Rücken und Gelenke bei der Arbeit können ebenfalls zu akuten Rückenschmerzen führen. Berufe wie Maurer, Maler, Putzer oder Pflasterer fordern oft diese ungünstigen Körperhaltungen.

Auch Tätigkeiten in der Automobilmontage, im Operationssaal oder als Friseur können durch falsche Körperhaltung diese Rückenbeschwerden aufrufen.

Sich ständig wiederholende Arbeiten

Gleiche, monotone Arbeitsabläufe, die immer wieder durchgeführt werden, können zu Stress führen und sich auch auf den Rücken auswirken. Die Muskeln, Sehnen und Bänder werden überlastet und Rückenschmerzen werden ausgelöst. Meist müssen Fließbandarbeiter mit diesen Beschwerden kämpfen.

Gerade diese Tätigkeiten sind besonders gefährdet für akute Stressbeschwerden wie einen Bandscheibenvorfall oder Hexenschuss.

Langes Arbeiten im Sitzen

Rückenschmerzen im Büroalltag entstehen vor allem durch zu langes und falsches Sitzen vor dem Computer. Oft wird der Rücken durch den Bewegungsmangel am Arbeitsplatz geschädigt. Auch Druck und Stress durch Alltagsprobleme können diese Rückenbeschwerden auslösen. Erfahren Sie mehr über unserem Artikel Rückenschmerzen im Büroalltag.

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Wie kann man gegen Rückenproblemen bei der Arbeit vorbeugen?

Richtiges Heben und Tragen: Durch die richtige Körperhaltung beim Heben und Tragen vermeiden Sie Rückenschmerzen. Überbelasten Sie sich nicht und heben Sie mit geradem Rücken! Beugen Sie nicht den Oberkörper nach vorne, sondern gehen Sie in die Hocke und heben Sie die Last mit geradem Rücken. Tragen Sie schwere Lasten dicht am Körper und spannen Sie Ihre Bauchmuskeln an.

Aktive Freizeitgestaltung:

Wenig Zeit für Sport? Schon 15 Minuten Bewegung am Tag sind ausreichend für einen gesunden Rücken. Wichtig ist außerdem eine sportlich aktive Freizeitgestaltung, die sowohl Ausdauersport wie Joggen, Tennis oder Schwimmen als auch Kraftübungen im Fitnessstudio oder Gymnastik beinhalten sollte. Denn starke Muskeln, Bänder und Gelenke bieten den besten Schutz vor Rückenschmerzen im Arbeitsalltag.

Rückenübungen:

Regelmäßige Rückenübungen sind eine effektive Prävention. Bauen Sie diese in Ihren Alltag ein, egal ob vor, nach oder während der Arbeit. Viele Übungen beanspruchen nur wenige Minuten, beugen jedoch Rückenschmerzen langfristig vor. Ein guter Anfang hierzu ist unser Artikel mit 5 praktischen Rückenübungen fürs Büro. Ein gut trainierter Rücken und eine starke Wirbelsäule helfen Ihnen auch bei hohen Belastungen fit zu bleiben.

Bewegung am Arbeitsplatz:

Vermeiden Sie zu langes Sitzen am Arbeitsplatz. Legen Sie zwischendurch immer wieder kleine Pausen zum Aufstehen und Gehen ein. Wenn Sie die Möglichkeit haben, wechseln Sie hin und wieder an einen Steharbeitsplatz oder Stehpult. Eine gerade Haltung beim Sitzen, Gehen und Stehen ist wichtig für die Wirbelsäule.

Ergonomie am Arbeitsplatz:

Richten und stellen Sie Ihren Arbeitsplatz und Bürostuhl optimal und dynamisch ein. Ein ergonomischer Bürostuhl mit richtiger Stütze und Lehne reduziert das Risiko von Rückenschmerzen. Auch das richtige und aufrechte Sitzen am Arbeitsplatz spielt eine große Rolle. Erfahren Sie wichtige Informationen und Tipps zum richtigen Sitzen in unserem Artikel über Ergonomie am Arbeitsplatz.

Entspannung:

Nicht nur durch Training, sondern auch durch gezielte Entspannung können Sie Ihren Muskeln etwas Gutes tun. Maßnahmen wie Massagen, Yoga, Meditation oder Saunagänge können dabei helfen, Anspannungen in den Muskeln zu lösen. Auch Kräuteröle oder eine vitaminreiche Ernährung sind effektive Hausmittel gegen Rückenschmerzen. Dadurch wird der Stress des Arbeitsalltags reduziert und langfristigen Rückenbeschwerden vorgebeugt.